Klimaschutz

greenpeaceBerlin. - Das zentrale EU-Instrument für Klimaschutz im Verkehr versagt. Das zeigt eine Studie des Beratungsinstituts Ecologic im Auftrag von Greenpeace. Die durchschnittlichen CO2-Grenzwerte für die Pkw-Flotten der Hersteller haben die Emissionen im Verkehr nicht gesenkt. Im Gegenteil: Verglichen mit 1990 verursacht der Verkehr in der EU zuletzt sogar etwa ein Fünftel mehr Kohlendioxid. 

Berlin. - Eine breite Allianz von mehr als 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden hat die Parteien in den Sondierungsgesprächen aufgefordert, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen  Bundesregierung zu machen. Während die Sondierungsgespräche in Berlin an den Themen Klima und Energiewende scheitern könnten, zeigen die Unternehmen, wie Klimaschutz und Energiewende zu einem Modernisierungsprojekt für Deutschland werden können. Koordinatoren der Erklärung sind die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungsorganisation Germanwatch.

wfp 200Bonn. - Die 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen ist eröffnet - und damit erneut die Diskussion der Folgen von Klimawandel und Hunger. Das UN World Food Programme (WFP) ist deshalb mit einer Delegation in Bonn, um die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen in Zeiten zunehmender Migration und steigenden Hungerzahlen in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.

careBonn. - Zu Beginn der 23. UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn hat die internationale Hilfsorganisation CARE Regierungen dazu aufgefordert, insbesondere die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den Fokus zu rücken. "Frauen sind häufig höheren Risiken und größeren Belastungen durch die Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt als Männer, die Situation muss sich drastisch verbessern", sagte Sven Harmeling, klimapolitischer Koordinator und Leiter der COP23-Delegation von CARE International.

germanwatch 150Bonn. - Wirksame Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, die Erhöhung der Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel am stärksten bedrohten Menschen im globalen Süden - das sind aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die zentralen Themen der am Montag beginnenden Weltklimakonferenz. Germanwatch erwartet Fortschritte bei Umsetzung des Paris-Abkommens und Hilfe für die vom Klimawandel am stärksten Bedrohten, aber auch Druck auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin.

oxfamBerlin. - Menschen in ärmeren Ländern tragen ein fünffach höheres Risiko, wegen extremen Unwettern, Stürmen oder Überschwemmungen zur plötzlichen Flucht gezwungen zu werden als Menschen in den reichen Ländern. Das ist aus dem Bericht "Uprooted by Climate Change" hervorgegangen, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld der Bonner Weltklimakonferenz COP23 am Donnerstag vorgestellt hat.

greenpeace neu 200Kinshasa. - Eine Greenpeace-Expedition hat das deutlich größere Ausmaß des Torfmoores im Kongobecken bestätigt . Das Moor erstreckt sich bis weit in die Demokratische Republik Kongo (DRC), zeigen erste Proben der britischen und kongolesischen Wissenschaftler, die an der Expedition teilgenommen haben. Bislang war die Existenz des Moores nur für die Republik Kongo nachgewiesen worden. Insgesamt schätzen die Wissenschaftler der Universität Leeds und Kisangani die Menge des im Kongobecken in Torf gespeicherten Kohlenstoffs auf 30 Milliarden Tonnen.

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