Klimaschutz

greenpeace neu 200Berlin. - Am Vortag der womöglich entscheidenden Kabinettssitzung zum Klimaschutzplan 2050 haben Greenpeace Aktivisten am Dienstag für einen ambitionierten Beschluss demonstriert. Mit einem brennenden, gut zwei Meter großen CO2-Zeichen fordern die Klimaschützer in den frühen Morgenstunden vor dem Bundeskanzleramt mehr Engagement von Kanzlerin Angela Merkel.

germanwatchBerlin. - In einer am Montag veröffentlichten Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050 haben große und mittelständische deutsche Unternehmen gemeinsam mit Branchenverbänden ein starkes Signal für einen ambitionierten und konkreten Klimaschutzplan gesetzt. Als zentrale Rahmensetzung für Deutschlands Beitrag zur Umsetzung der globalen Klimaziele müsse sich der Klimaschutzplan am Paris-Abkommen messen lassen und ausreichend Planungssicherheit für die Wirtschaft bieten, so die 41 Unternehmen und Verbände aus einer großen Bandbreite von Branchen. Er solle Unternehmen eine Handlungsgrundlage dafür liefern, die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes optimal nutzen und mit nachhaltigen Innovationen international führend sein zu können.

suedwindBonn. - Ab Montag (7. November) wird in Marrakesch im Rahmen der internationalen Klimaverhandlungen über den Klimaschutz und die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris verhandelt. Dabei wird es auch wieder darum gehen, wie die Industrienationen Entwicklungsländer beim Klimaschutz und den Anpassungsmaßnahmen unterstützen können. Die neue SÜDWIND-Studie "Klimafinanzierung gestalten. Damit Armutsbekämpfung nicht zurückbleibt", zeigt, dass es wichtig ist, dass die Mittel im Sinne der Armutsbekämpfung und sozialen Gerechtigkeit eingesetzt werden.

venroBerlin. - Wenige Tage vor der UN-Klimakonferenz in Marrakesch vom 7. bis 18. November haben der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und die Klima-Allianz Deutschland die Bundesregierung aufgefordert, den Weltklimavertrag von Paris auf nationaler Ebene umzusetzen. Aktuell biete die Bundesregierung in der Klimapolitik ein Trauerspiel, erklärten die beiden Organisationen am Freitag in Berlin.

germanwatchBerlin. - Das Pariser Klimaschutzabkommen ist am Freitag (4. November) in Kraft getreten. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bezeichnete das Inkrafttreten als "gewaltigen Schritt für den Klimaschutz und zugleich Verpflichtung für ambitioniertes Handeln - weit über den Klimagipfel in Marrakesch und den Klimaschutzplan in Deutschland hinaus". Ab Montag verhandeln die Vereinten Nationen auf der Klimakonferenz in Marrakesch (Marokko) über die Umsetzung des Paris-Abkommens.

oxfamBerlin. - Vor mangelndem Ehrgeiz beim Klimaschutz und einer erheblichen Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam zum Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens am Freitag (4. November). Zudem zeigt Oxfams "Climate Finance Shadow Report 2016", dass das Volumen tatsächlich geleisteter Klimahilfen für die ärmsten Länder deutlich geringer ausfällt, als es die Zahlen der Geldgeber erscheinen lassen.

brotBerlin. - Das unerwartet schnelle Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens ist für Brot für die Welt ein erfreulicher Schritt, der Mut macht. Die rasante Ratifizierung des Abkommens sei "ein hoffnungsstiftendes Signal an die Opfer des Klimawandels, dass sie im Umgang mit den verheerenden Folgen des Klimawandels nicht alleine gelassen werden", erklärte die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, am Donnerstag in Berlin. Gleichzeitig mahnte sie mit Blick auf die bevorstehende Klimakonferenz in Marrakesch jedoch konkrete Zusagen der Bundesregierung zum Klimaschutz an.

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