Klimaschutz

amerika 21Havanna. - Der Ministerrat von Kuba hat kürzlich ein Dokument mit dem Kurztitel "Tarea Vida" (Lebensaufgabe) verabschiedet, mit dem ein neues Kapitel der Klimapolitik des Landes gestartet werden soll. Es hat eine größere Reichweite als frühere Pläne. Seine Durchführung erfordert ein systematisches Programm umfangreicher Investitionen die kurzfristig (2020), mittelfristig (2030) langfristig (2050) und sehr langfristig (2100) erfolgen werden. Das hat amerika21 am Mittwoch berichtet.

divestment mobilisierung

Berlin.  - Ab dem 5. Mai soll 10 Tage lang eine Aktionswelle über 39 Länder auf sechs Kontinenten hinweg rollen. Die Globale Divestment Mobilisierung erwartet tausende Teilnehmer. Aktivisten, Glaubensgemeinschaften, Wissenschaftler und vom Klimawandel Betroffene setzen ihre Hoffnungen auf die Divestment-Bewegung, die fordert Investitionen in fossile Brennstoffe zu stoppen.

Bern. - Die Anlagepolitik der Schweizer Nationalbank missachtet das UN-Klimaschutz­abkommen von Paris. Das hat die Klima-Aliianz in der Schweiz am Mittwoch beklagt. Mit einem Klimaschutz-Memento und einer Aktion der Klima-Allianz fordern 135 Persönlichkeiten die Schweizer Nationalbank anlässlich der Generalversammlung am 28. April 2017 auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen. Die Investitionen der Nationalbank in Kohle, Erdöl und Erdgas entsprechen dem jährlichen CO₂-Ausstoss der gesamten Schweiz.

germanwatchBonn. - Als einen "Rückschritt ins vergangene Jahrhundert" hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die energie- und klimapolitischen Verordnungen von US-Präsident Donald Trump kritisiert. "Damit katapultiert Trump die USA aus der internationalen Führungsrolle in der Klimapolitik, die die Obama-Administration gemeinsam mit China übernommen hatte", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Zudem meldet er die USA aus der Gruppe der innovativen und verantwortungsvollen Staaten ab."

germanwatchBerlin. - Unerwarteter Rückenwind für eine ambitionierte Umsetzung der Energie- und Klimaagenda der G20 zur Umsetzung des Paris-Abkommens: Mit einer gemeinsamen Stellungnahme haben die offiziellen Initiativen aus Wirtschaft (B20), Thinktanks (T20) und Zivilgesellschaft (C20) aus den G20-Staaten gemeinsam der deutschen G20-Präsidentschaft für eine solche Politik den Rücken gestärkt. Die G20 verantwortet rund vier Fünftel der globalen CO2-Emissionen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet das Papier als "Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten, nun den notwendigen ambitionierten Klimaschutz mit einer Rahmensetzung zu versehen, die zu einem neuen Wohlstandsmodell führt".

amerika 21Managua. - Die UNO und der Internationale Währungsfond haben Nicaragua erhebliche Fortschritte bei Klimaschutz und dem Ausbau regenerativer Energiequellen bescheinigt. Großflächige Wiederaufforstung, der Bau eines Solarparks und mehrere Energiegesetze zeigten Wirkung, hieß es von dieser Seite. Zudem nutzten öffentliche Gebäude Sonnenenergie. Darüber hat amerika21 am Donnerstag berichtet.

germanwatch 150Brüssel. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat im Umweltministerrat beschlossene Position der EU-Mitgliedsstaaten zur Reparatur des Emissionshandels als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Nach langen Verhandlungen wollen die EU-Regierungen nun eine Art "Überlaufventil" in den Emissionshandel einbauen, das die aktuell extrem niedrigen Preise für Zertifikate in Zukunft verhindern kann. Kritik gibt es dennoch.

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