Klimaschutz

germanwatch 150Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den am Mittwoch bekannt gewordenen Entwurf für einen Klimaschutzplan 2050 von Umwelt- und Wirtschaftsministerium kritisiert. Für einen Klimaschutzplan, der seinen Namen verdient, müsse nun Kanzlerin Merkel eingreifen. Auch Oxfam hält den Plan für "zu vage und zu schwach".

greenpeace neu 200Hamburg. - In einem offenen Brief hat die Umweltorganisation Greenpeace am Mittwoch von den Ministerpräsidenten Brandenburgs und Sachsens, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), gefordert sich gegen einen Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte an den tschechischen Energiekonzern EPH einzusetzen.

Potsdam. - Die arktischen Permafrostgebiete gehören zu jenen Regionen der Welt, in denen die Folgen des Klimawandels am deutlichsten zu spüren sind. Wie weit die Veränderungen vorangeschritten sind und mit welchen neuen Methoden die Wissenschaft den Wandel besser dokumentieren und vorhersagen kann, beraten mehr als 600 Permafrost-Experten aus aller Welt vom 20. bis 24. Juni auf der 11. Internationalen Permafrost-Konferenz (ICOP 2016) in Potsdam.

shorting the climate 2016

Berlin. - Banktrack, Rainforest Action Network, Oil Change International und Sierra Club haben am Dienstag ihren jährlichen Bericht zur Finanzierung fossiler Energieträger durch große Privatbanken veröffentlicht. Der Bericht mit dem Titel "Shorting the Climate" hat erstmals neben Geldern für Kohleminen und -kraftwerke auch die für extreme Formen der Ölförderung (Ölsande, arktisches Öl und Tiefsee-Öl) und Gasgewinnung (Ausbau nordamerikanischer Flüssiggasterminals) untersucht.

PIKPotsdam. - Die Anfälligkeit der globalen Wirtschaft für Hitzestress hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Am Beispiel der Leistungsminderung von Arbeitskräften durch Extremtemperaturen zeigt eine Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Columbia University erstmalig, wie die immer weiter gewachsene Vernetzung der globalen Lieferbeziehungen Produktionsverluste verstärken kann, weil diese Verluste sich leichter über Ländergrenzen hinweg fortpflanzen.

unesco deBerlin. - Der Klimawandel ist eines der größten Risiken für Welterbestätten. Das haben die Autoren der Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" festgestellt. Sie wurde von der UNESCO, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der "Union of Concerned Scientists" (UCS) in Auftrag gegeben.

germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat am Freitag die ersten Schritte zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens begrüßt, auf die sich die G7 im japanischen Ise-Shima  geeinigt hat. Unter anderem wurde vereinbart, das Abkommen schnellstmöglich zu ratifizieren, um ein Inkrafttreten noch 2016 zu ermöglichen. Im Jahr nach den wegweisenden klimapolitischen Beschlüssen von Schloss Elmau und Paris bleiben die Umsetzungspläne aber zu vage, kritisierte Germanwatch.

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