Klimaschutz

bmz Bonn. - Die globale NDC-Partnerschaft feiert auf der 23. Weltklimakonferenz (COP23) in Bonn ihr einjähriges Bestehen und kann neue Mitglieder begrüßen: Die asiatische und die karibische Entwicklungsbank verkündeten ebenfalls ihren Beitritt zur NDC-Partnerschaft. Die NDC-Partnerschaft unterstützt Schwellen- und Entwicklungsländer dabei, die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens in nationale Klimapläne umzusetzen, so genannte NDCs, Nationally Determined Contributions. 

cop23Bonn. - Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Thomas Silberhorn, hat am Dienstag gemeinsam mit Frank Bainimarama, Präsident des UN-Klimagipfels (COP23) und Premierminister von Fidschi, mit der Weltbank sowie der Gruppe der V20 eine Globale Partnerschaft für Klima- und Katastrophenversicherungen und Risikofinanzierung gestartet.

germanwatch 150Hamm. -  Der als "Klimaklage" bekannt gewordene Fall des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen RWE geht weiter. Das Oberlandesgericht Hamm hat am Montag nach knapp dreistündiger Verhandlung deutlich gemacht, dass es bei dem Verfahren in die Beweisaufnahme gehen möchte. Für Luciano Lliuya und seine Anwältin ist das ein enormer Etappenerfolg. "Der 5. Zivilsenat hat heute Rechtsgeschichte geschrieben. Dieses Votum ist eindeutig", sagte die Anwältin Dr. Verheyen strahlend nach der Verhandlung.

brot fdwBonn. - Klimawandel verursacht nicht nur materielle Schäden. "Menschen, die durch Stürme oder Überschwemmungen all ihr Hab und Gut und manchmal auch ihre Heimat verloren haben, sind traumatisiert und oft ohne Hoffnung", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. Auch der Verlust von Kultur, Sprache, sozialem Zusammenhalt und intakten Dorfgemeinschaften als Folge von Umsiedlungen seien immaterielle Schäden, die nicht mit Geld aufgewogen werden können.

bmz Bonn. - Entwicklungsstaatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat auf dem Städtegipfel im Rahmen der Weltklimakonferenz dazu aufgerufen, die Rolle von Städten stärker in den nationalen Klimaplänen zu berücksichtigen: "Städte sind Leidtragende des Klimawandels – zugleich aber auch die Hauptverursacher der Erderwärmung. Sie müssen daher auch Teil der Lösung für eine klimafreundliche Entwicklung sein. Die Pariser Klimaziele können wir nur erreichen, wenn Städte als wesentliche Partner beim Klimaschutz anerkannt werden."

climate risk index2018 

Bonn. - Kleine Inselstaaten gehören schon heute zu den am stärksten von Extremwetter betroffenen Ländern weltweit. Eine Reihe von Entwicklungs- und Schwellenländern haben mittlerweile regelmäßig mit Wetterkatastrophen zu kämpfen und vor allem ärmere Länder wie Haiti, Sri Lanka oder Vietnam stellt dies vor große Herausforderungen. Dies sind einige der Kernaussagen des am Donnerstag beim Klimagipfel in Bonn veröffentlichten Globalen Klima-Risiko-Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Überdies könnte nach jetzigem Stand 2017 das Jahr mit den weltweit größten Schäden durch Extremwetter werden, die jemals registriert wurden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Auf der UN-Klimakonferenz (COP 23) in Bonn wird derzeit über die Herausforderungen der globalen Klimapolitik verhandelt. Veränderungen des Klimas und der Umweltbedingungen haben große Auswirkungen auf das Leben von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit. Bereits seit Jahren sind Vertreibungen aufgrund von Klimawandel Realität. Nach Angaben des International Displacement Monitoring Centre (IDMC) sind seit 2008 aufgrund von Naturkatastrophen jährlich 26,4 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen worden. Diese Zahl bedeutet, dass jede Sekunde ein Mensch vertrieben wird.

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