Klimaschutz

BUNDBerlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat ein "Stromsparpaket" vorgelegt, mit dem sich bis 2012 rund 47 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) in Deutschland vermeiden liessen. Alle Energieverbraucher in Industrie, Dienstleistungsgewerbe und Privathaushalten müssten zum effizienten Umgang mit Elektrizität angehalten werden, forderte der BUND am Mittwoch in Berlin. Dazu müsse die Bundesregierung ein Markteinführungsprogramm für effiziente Elektrogeräte auflegen.
WMOGenf/New York (epo.de). - Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hält die Zerstörung der Ozonschicht über der Antarktis für schlimmer als je zuvor. Das Ozonloch habe mit 29,5 Millionen Quadratkilometern geringfügig größere Ausmaße als im letzten Rekordjahr 2000. Die Menge des verbliebenen Ozons habe aber weiter abgenommen, teilte die WMO in Genf mit. Der Verlust belaufe sich nach Messungen der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) auf 39,5 Megatonnen.
HurrikanBerlin (epo.de). - Zum Auftakt des internationalen Klimakongresses "KyotoPlus - Wege aus der Klimafalle" in Berlin hat das Veranstalterbündnis die Bundesregierung aufgefordert, die deutsche G8- und EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr für einen neuen Impuls im Klimaschutz zu nutzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel solle die Klimapolitik zur Chefsache machen, erklärten die Heinrich-Böll-Stiftung, der WWF und das Wuppertal-Institut.
Gr?nland-Eis

Bonn/Fulda (epo.de). - Germanwatch hat die Stellungnahme der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz (DBK) zum Klimaschutz begrüßt. Die Bischofskonferenz hatte am Mittwoch in Fulda in ihrem Statement "Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit" eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen und Kompensationen der Hauptverursacher des Klimawandels eingefordert.
Stratosph?rische Wolken ?ber Kiruna, NordschwedenKarlsruhe (epo.de). - Der Gehalt an Chlor in der Stratosphäre, das im antarktischen Frühjahr für die Entstehung des Ozonlochs verantwortlich ist, sinkt langsam. Amerikanische Wissenschaftler sagten deshalb schon eine vorzeitige Erholung der Ozonschicht voraus. Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe (FZK) können dies nicht bestätigen: Im Messnetz des Instituts sei keine Erholungstendenz auszumachen, teilte das FZK jetzt mit.
Klimab?ndnisFrankfurt a.M. (epo.de). - Hunderte von Städten in Europa nehmen an der fünften Europäischen Woche der Mobilität vom 16. bis 22. September 2006 teil. Die Europäische Kommission für Umwelt organisiert die Aktionswoche europaweit mit dem Städtenetzwerk Klima-Bündnis sowie den Partnern Eurocities und Energie-Cit?s und weiteren Koordinationsstellen in den einzelnen Ländern. Die Initiatoren wollen an den Erfolg des Jahres 2005 anknüpfen. Damals hatten sich mehr als 1.500 Städte an der Mobilitätswoche beteiligt.
Sahara Staubsturm. Foto: Uni MainzMainz (epo.de). - Eine 40köpfige Gruppe von Atmosphären-Physikern, Meteorologen, Mineralogen und Umweltphysikern hat in einem mehrwöchigen Großexperiment Daten über Staubstüme am Rand der Sahara gesammelt. Die deutschen Forscher erhoffen sich von der Auswertung ihrer Expedition in den Süden Marokkos Aufschluss darüber, wie genau Modelle der globalen Klimaerwärmung sind. Bislang ist unbekannt, wie sich die eineinhalb Milliarden Tonnen von Staub und Sand auswirken, die jährlich von den Wüsten der Erde in die Atmosphäre gelangen - ob sie zum Temperaturanstieg auf unserem Planeten beitragen oder ihm entgegenwirken.
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