ICT4D

gizBonn. - Afrikanische und europäische IT Experten lernen gemeinsam, wie "Freie Technologien" ihre Wirtschaften entwickeln können – darum geht es in der neuen Partnerschaft des "ict@innovation Programms" der GIZ und der europäischen "Free Technology Academy". ict@innovation ist ein regionales Capacity Building Programm der GIZ, das kleine und mittlere IT Unternehmen und Verbände in Afrika dabei unterstützt, Geschäftsmodelle im Bereich "Freie und Open Source Software" (FOSS) zu finden und somit den afrikanischen IT Sektor zu stärken.
deg_180Köln (epo.de). - Mit deutscher Unterstützung ist Anfang Juli das Tiefseekabel "Main One" nach Westafrika in Betrieb gegangen. Damit werden die Kommunikations-Möglichkeiten via Internet und Telefon in der Region entscheidend verbessert. Für Verlegung und Betrieb des Kabels gewährte die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) der Main One Cable Company ein beteiligungsähnliches Darlehen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar.
stop_stockouts_100Johannesburg (epo.de). - Im Kampf gegen häufige Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose, HIV/Aids oder Durchfallerkrankungen setzen Gesundheitsaktivisten in Afrika jetzt auch auf Mobiltelefone und Textnachrichten (SMS). Weil in lokalen und regionalen Gesundheitszentren häufig wichtige Medikamente fehlen, nutzt eine Kampagne in Kenia, Malawi, Uganda und Sambia moderne Kommunikationstechnologien, um Fehlbestände zu melden und Druck auf die Regierungen auszuüben.
Laptop Washington (epo.de). - Ein schneller und bezahlbarer Internet-Zugang und mobile Telefondienste sind Schlüsselfaktoren für wirtschaftliches Wachstum, mehr Arbeitsplätze und gesellschaftliche Entwicklung in den Ländern des Südens. Zehn Prozent mehr Anschlüsse an das High Speed-Internet seien gleichbedeutend mit 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum, heißt es im Weltbank-Bericht "Information and Communications for Development 2009: Extending Reach and Increasing Impact", der am Dienstag in Washington veröffentlicht wurde.
fossfaBerlin (epo.de). - Ganz einig sind sich die IT-Experten aus Afrika nicht. Dauert es in ihrer Heimat vier Tage, eine 750 Megabyte große Datei herunterzuladen, oder eine ganze Woche? James Wire Lunghabos Erfahrung mit dem Downloaden in Berlin teilt er der Zuhörerschaft auf dem Linuxtag mit typisch afrikanischem Humor mit: "Hey, you are in Germany - wait a minute!" Erstmals waren auf Europas größter Messe für quelloffene Software fünf Informationstechnologie-Fachleute der Free and Open Source Software Foundation for Africa (FOSSFA) mit dabei. Es war ein Gewinn für alle Beteiligten.
Prof. Eberspächer vom Münchner Kreis. Foto: MKBerlin (epo.de). - Rund 80 Experten aus Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern haben am Dienstag in Berlin Strategien zur Überwindung der so genannten digitalen Spaltung diskutiert. Während ein Leben ohne Internet und Mobiltelefon in den Industrienationen kaum noch denkbar zu sein scheint, hat die Mehrheit der Weltbevölkerung in weniger entwickelten Ländern keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugang zu elektronischer Information und Kommunikation.
Christian KreutzBerlin (epo.de). - In Afrika entwickelt sich mit Hilfe von Mobiltelefonen zunehmend eine Gegenöffentlichkeit, die es den Menschen erlaubt, von passiven Informationsempfängern zu aktiven Nutzern zu werden. “In Afrika passiert viel mehr als hier, und es ist viel spannender”, berichtete der Medienberater für Bürgermedienprojekte in Afrika und Asien, Christian Kreutz, auf einer Tagung des Forums Medien und Entwicklung (FoME) am Freitag in Berlin. Im FoME arbeiten Institutionen wie die Deutsche Welle, die politischen Stiftungen, Consultings und Medienexperten zusammen, die Medien in Entwicklungsländern mit Know-how und Förderprojekten zu mehr Qualität und Professionalität im Journalismus verhelfen wollen.
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