uno fluechtlingshilfeBonn. - Der Schutz und die Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten in aller Welt stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Weltfriedenstages der Vereinten Nationen. Die Botschaft des 21. September, so die UNO-Flüchtlingshilfe, gehe ebenso an aufnehmende Länder und Gemeinden wie auch an Menschen, die Vorbehalte gegen Geflüchtete haben und durch ihre Anwesenheit wirtschaftliche oder soziale Nachteile befürchten.

tdh Osnabrück. - Rund 250.000 Minderjährige werden als Soldaten zum Kämpfen gezwungen, etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche sind weltweit auf der Flucht. "Viele von ihnen sind Opfer von Kriegen, die auch mit deutschen Waffen geführt und angeheizt werden", erklärte terre des hommes zum Weltkindertag am 20. September. Das Kinderhilfswerk hat eine Kampagne zum Stopp von Waffenexporten gestartet.

misereorBerlin. -  Anlässlich des Internationalen Tages des Friedens (21. September) hat MISEREOR eine Profilschärfung und Stärkung deutscher Friedenspolitik in der neuen Legislaturperiode und eine zeitnahe Umsetzung der Leitlinien zur Friedensförderung gefordert.

bmzBerlin. - Ab Mitte September können sich Rückkehrer in Marokko bei der Jobsuche beraten lassen. Mit deutscher Unterstützung wird in Casablanca ein Migrationsberatungszentrum eröffnet. Neben Angeboten für Rückkehrer informieren die Mitarbeiter auch die lokale Bevölkerung über Beschäftigungsmöglichkeiten im eigenen Land. Das Zentrum berät auch über Gefahren illegaler Migration und zeigt zudem legale Migrationsmöglichkeiten nach Deutschland auf.

bfdwBrüssel. - Die EU-Kommission möchte mit dem "Instrument für Stabilität und Frieden" (IcSP), dem Budget der EU für zivile Konfliktprävention und Friedensförderung, zukünftig Armeen in Drittstaaten ausrüsten und ausbilden. Dafür hat sie im Sommer 2016 den Mitgliedstaaten eine Gesetzesinitiative übergeben. Dr. Martina Fischer, Referentin für Frieden und Konfliktbearbeitung bei Brot für die Welt, hat die geplante Umfunktionierung von IcSP kommentiert .

handicapMünchen. - Explosive Waffen – Fliegerbomben, Mörser, Granaten, Raketen – werden in den aktuellen Konflikten in Syrien, im Irak und im Jemen mit grausamer Regelmäßigkeit in bewohnten Gebieten eingesetzt. 92 Prozent der Opfer dieser Bombardierungen sind Zivilisten. Die Hilfsorganisation Handicap International hat jetzt den Startschuss für die globale Online-Kampagne "Stop Bombing Civilians" gegeben, die auch in Deutschland von Prominenten unterstützt wird.

Berlin. - Die breite Mehrheit der Bevölkerung möchte, dass Deutschland den internationalen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet. Dieser wird am 20. September von UN-Generalsekretär António Guterres feierlich zur Unterschrift freigegeben. 71 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass die künftige Bundesregierung dem Abkommen beitreten sollte. Nur 14 Prozent sind dagegen, 15 Prozent haben keine Meinung. Das ergab eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). 

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