Marburg (epo). - Am Institut für Experimentelle Orthopädie und Biomechanik der Philipps-Universität Marburg hat Professor Dr. David Jones ein robustes Fluoreszenzmikroskop entwickelt, dessen geringer Platz- und Energiebedarf ebenso wie die niedrigen Kosten zahlreiche Anwendungsgebiete zum Beispiel in Entwicklungsländern eröffnen. Es hilft bei der einfachen Vor-Ort-Diagnose von HIV, Malaria und Tuberkulose, kann bald aber auch für das Aufspüren von Biowaffen eingesetzt werden.
 Rome (epo). - The ten countries within the Nile River basin will benefit from better access to information on the availability, use and development potential of the Nile resources they share, thanks to a new project aimed at improving water resource management in the region, FAO announced today.
DAADBerlin (epo). - Deutsche Studienangebote im Ausland werden immer beliebter. Mittlerweile sind bereits über 4.200 Studierende in Studiengängen im Ausland eingeschrieben, die auf Lehrplänen deutscher Hochschulen aufbauen - von Kairo über Russland bis nach China. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Christian Bode, Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), begrüßten jetzt auf einer Tagung in Berlin, dass deutsche Hochschulen die Chancen der Internationalisierung offensiv nutzten.

Mainz (epo). - US-Präsident George W. Bush und Bundeskanzler Gerhard Schröder haben am Mittwoch in Mainz ein Aktionsprogramm für umweltfreundliche Energienutzung und Klimaschutz vereinbart. Wie schon am Vortag in Brüssel erörterten Bush und Schröder auch verschiedene internationale Fragen.

München (epo). - Trotz Kyotoprotokoll und Emissionshandel erwarten Wissenschaftler drastische Folgen des Klimawandels für Deutschland. In der Zukunft sei immer häufiger mit extremeren Winterstürmen und Unwettern, Überschwemmungen und Sturzfluten, Hitzewellen und Dürren in Deutschland zu rechnen, hiess es auf einer Tagung des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit am 16. Februar 2005 in München. Dazu trügen zunehmend auch Veränderungen bei den atmosphärischen Extremwerten als Folge der globalen Erwärmung bei. Der Klimawandel werde allein in Deutschland Schäden in Milliardenhöhe verursachen.

WWFBrüssel/Bremen (epo). - Die Arktis und die dort heimischen Tierarten sind in wachsendem Maße mit Chemikalien belastet, die niemals in dieser Region produziert oder benutzt worden sind. Wie die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in einer heute veröffentlichten Studie feststellt, ist die Konzentration der chemischen Substanzen in der Arktis oft höher als in Vergleichsproben aus Ländern, in denen diese Chemikalien produziert werden.

BICCBonn (epo). - Die EU ist dabei, ihren Verhaltenskodex für den Rüstungsexport zu überarbeiten. Wichtiges Kriterium soll die Frage sein, in welchem Verhältnis militärische Anschaffungen zu nachhaltiger Entwicklung stehen. Experten des Bonn International Center for Conversion (BICC) haben entsprechende Daten von 170 Ländern ausgewertet und kommen zu dem Schluss, dass gerade in einigen der ärmsten Länder der Welt ein alarmierendes Ungleichgewicht zwischen Militär- und Sozialausgaben herrscht.

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