AMMABonn (epo.de). - Den Ursachen von Klimaschwankungen in Westafrika geht das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn auf den Grund. Im Rahmen des EU-Forschungsvorhabens AMMA soll geklärt werden, warum sich der Monsun verändert und welche Folgen das für die Landwirtschaft und die Gesundheit der Menschen in Westafrika hat. Die westafrikanische Sahelzone zählt zu den trockensten Gebieten der Erde und gelangte durch die katastrophalen Dürreperioden der 1970er bis 1980er Jahre zu trauriger Berühmtheit.
DSW

Hannover (epo.de). - Die Weltbevölkerung wächst weiterhin rasant - sie nimmt jährlich um rund 80 Millionen Menschen zu. Derzeit leben nach dem aktuellen Datenreport "Weltbevölkerung 2006" der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) etwa 6,6 Milliarden Menschen auf der Erde. Schon in sechs Jahren werde die Weltbevölkerung voraussichtlich die Sieben-Milliarden-Marke erreicht haben, heißt es in dem Bericht, der am Mittwoch in Hannover veröffentlicht wurde. 98 Prozent des Bevölkerungswachstums finden in den Entwicklungsländern statt.
Ilisu StaudammAnkara/Berlin (epo.de). - Umweltschützer, Menschenrechts-Aktivisten und zahlreiche Bürgermeister der südosttürkischen Kurden-Region wollen am 5. August anlässlich der Grundsteinlegung für den Ilisu-Staudamm gegen den Bau des Wasserkraftwerks protestieren. Der Ilisu-Damm soll den Tigris kurz vor der Grenze zu Syrien und Irak aufstauen. Die Kritiker des Projekts befürchten Massenumsiedlungen, zunehmende Armut, die Zerstörung von Umwelt und Kulturgütern und eine Verschärfung des Wasserkonflikts im Nahen Osten.
Sahara Staubsturm. Foto: Uni MainzMainz (epo.de). - Eine 40köpfige Gruppe von Atmosphären-Physikern, Meteorologen, Mineralogen und Umweltphysikern hat in einem mehrwöchigen Großexperiment Daten über Staubstüme am Rand der Sahara gesammelt. Die deutschen Forscher erhoffen sich von der Auswertung ihrer Expedition in den Süden Marokkos Aufschluss darüber, wie genau Modelle der globalen Klimaerwärmung sind. Bislang ist unbekannt, wie sich die eineinhalb Milliarden Tonnen von Staub und Sand auswirken, die jährlich von den Wüsten der Erde in die Atmosphäre gelangen - ob sie zum Temperaturanstieg auf unserem Planeten beitragen oder ihm entgegenwirken.
Mangrovenw?lder im PazifikSamoa/Hamburg (epo.de). - Mangroven schützen viele pazifische Inseln vor der Wucht der Wellen und sind unverzichtbar für das komplexe Ökosystem der Region. So sind die Mangrovenwälder der "Kindergarten" für viele Jungfische, die zwischen den Wurzeln der Bäume Schutz finden. Außerdem reinigen die Mangroven die Küstengewässer von Schadstoffen. Um so beunruhigender ist es, dass das UN-Umweltprogramm UNEP jetzt in einer neuen Studie zum Ergebnis kommt, dass vor allem in Amerikanisch-Samoa pazifische Inseln und Atolle bis zum Ende des Jahrhunderts mehr als die Hälfte ihrer Mangrovenbestände verlieren könnten. In anderen Regionen wird ein Verlust von 13 Prozent prognostiziert.

SFW

Berlin (epo). - Israel greift den Amtssitz des palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Hanija in Gaza mit Raketen an. Der militärische Flügel der regierenden Hamas-Partei droht mit Anschlägen in Israel, falls die israelische Armeee ihre Gaza-Offensive nicht beendet. Im Nahen Osten herrscht Normalität. Nicht so am selben Tag in Berlin-Kreuzberg. Hier stehen Israelis und Palästinenser Arm in Arm und reden vom Frieden. Bei der Straßenfußball-Weltmeisterschaft auf dem Mariannenplatz kämpfen Juden und Araber gemeinsam - um den Ball. Am Sonntag wurde das Turnier von Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier, FIFA Präsident Sepp Blatter und Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit offiziell eröffnet.

epo Dokumentation:

Die 24 Teams der "Straßenfußball-WM 2006"

(Die Teams aus Ghana und Nigeria konnten wegen verweigerter Visa nicht teilnehmen)

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