Ausw?rtiges AmtMonrovia/Berlin (epo). - Die deutsche Botschaft in Monrovia (Liberia) hat ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Botschaft war vor acht Jahren aufgrund des Bürgerkrieges in dem westafrikanischen Land geschlossen worden. Mit der Wiedereröffnung am 24. Oktober wolle Deutschland einen Beitrag zum Wiederaufbau und zur Stabilisierung Liberias leisten, so das Auswärtige Amt.

Gr?nland. Foto: AWIBremerhaven (epo). - Schon im Jahr 2050 könnte das Grönlandeis rapide zu schmelzen beginnen, falls der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen nicht verringert wird. In einem heute im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichten Beitrag zeigen Wissenschaftler anhand von Modellrechnungen, dass ein theoretischer Anstieg der globalen Temperatur von drei Grad Celsius ausreichen würde, das Grönlandeis rapide abschmelzen zu lassen. "Bleibt es bei dem derzeitigen Ausstoß von Treibhausgasen in unsere Atmosphäre, könnte bereits im Jahre 2050 dieser Prozess unwiderruflich in Gang gesetzt werden", erklärte Philippe Huybrechts, einer der Autoren des Artikels und Glaziologe am Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

Pan YueHamburg (epo). - Der stellvertretende chinesische Umweltminister Pan Yue hat vor den Folgen von Raubbau und Umweltverschmutzung in seinem Land gewarnt. Ihn treibe die Sorge um, "China nicht zur Müllhalde der Welt verkommen zu lassen", sagte Pan in einem Interview mit der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit". "China muss grüner werden", forderte der Politiker.

UBA KlimaschutzkonzeptDessau (epo). - Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine weltweite Halbierung der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 gefordert. Anlässlich der Veröffentlichung der Klimaschutz-Konzeption "Die Zukunft in unseren Händen - 21 Thesen für eine Klimaschutzpolitik des 21. Jahrhunderts" des Amtes warnte UBA-Präsident Andreas Troge, von 1900 bis heute seien die durchschnittlichen Temperaturen weltweit bereits um 0,7 Grad Celsius gestiegen. Credo des Amtes sei es aber, dass eine gefährliche Störung des komplexen Klimasystems noch verhindert werden könne.

Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - "Es ist ein Skandal, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts 850 Millionen Menschen Hunger leiden." Das erklärte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich des Welternährungstages der Vereinten Nationen am 16. Oktober. Sie forderte die internationale Gemeinschaft und die Entwicklungsländer auf, ihre Anstrengungen zur dauerhaften Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion und der ländlichen Entwicklung in den Entwicklungsländern zu verstärken.

Bericht von IFPRI und DWHHBerlin (epo). - Die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) und das renommierte Washingtoner Forschungsinstitut für Internationale Ernährungspolitik (IFPRI) haben vor einer dramatischen Zunahme von Hunger und Armut vor allem in Afrika gewarnt. Nach einer Projektion für das Jahr 2015 werde die Zahl hungernder und mangelernährter Kinder allein in den Ländern südlich der Sahara auf bis zu 50 Millionen steigen, heißt es in einem gemeinsamen Bericht, der anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober jetzt in Berlin vorgestellt wurde.

IAEAOslo (epo) - Die International Atomic Energy Agency (IAEA) und ihr Leiter Mohammed el Baradei erhalten den Friedensnobelpreis 2005. Dies gab das Nobelkomitee in Oslo bekannt. Die in Wien ansässige UN-Organsation und der 62jährige Ägypter el Baradei werden für ihren Einsatz gegen die Ausbreitung von Atomwaffen ausgezeichnet. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer sagte, das Nobelkomitee habe "eine sehr gute Entscheidung getroffen".

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