Berlin (epo). - Im Vorfeld der für diese Woche geplanten Abstimmung über die neue EU-Kommission haben das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Nichtregierungsorganisation Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) die "Industrienähe und die politische Ausrichtung einiger Kandidaten" kritisiert. "Die Vorschläge lassen befürchten, dass sich der neoliberale Kurs der EU in den nächsten fünf Jahren verschärfen wird", sagte Dominik Fette, Koordinator des Attac-Schwerpunktes Weltwirtschaft und Privatisierung. "Die Nominierungen setzen ein gefährliches Signal für ein Europa der Konzerne."

Porto Alegre (epo). - Über die sonnengegerbten Gesichtszüge des zierlichen Mestizen huscht ein trauriges Lächeln. "Wenn wir heute zum Gesundheitsposten gehen, wird erwartet, dass wir das Krankenbett und die Arzneien selbst mitbringen," sagt Roberto Collaguazo, ein Kleinbauer aus dem Andenhochland Ecuadors. So jedenfalls erlebe er die Folgen der neoliberalen Reformen in seinem Land. "Man sagt uns immer, der Dollar soll uns Ecuadorianer retten, dabei ist es genau umgekehrt."

Bonn. - Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat dieser Tage der Versuch stattgefunden, bei der dritten Vorbereitungskonferenz in New York für die UNO-Konferenz über die Finanzierung der Entwicklung (Finance for Development, FfD) ein gemeinsames Abschlußdokument unter den Teilnehmerstaaten abzustimmen. Die Konferenz wird in der mexikanischen Metropole Monterrey vom 18.-22. März 2002 stattfinden.

Bonn. - caf/agenda transfer hat jetzt den aktuellen Stand der in Kommunen und regionalen Gebietskörperschaften gefassten Beschlüsse zur lokalen Agenda 21 veröffentlicht. Demnach wurden bis zum 26. März 2001 insgesamt 1.892 Beschlüsse gefasst. Die lokale Agenda kommt also weiterhin voran. Bislang haben 13,3 Prozent der deutschen Städte und Gemeinden einen Beschluss. Bei der letzten Erhebung von agenda transfer im September 2000 waren es noch 1650 Beschlüsse (11,6 Prozent). Wir dokumentieren im Folgenden die Liste der Kommunen.

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"Hier kreuzen wir jetzt den Schmuggelpfad nach Nigeria." Gabriel Moki, der Waldführer, weist nach links. Auch für Besucher ist sofort sichtbar, daß dieser Weg im Korup Nationalpark im Südwesten Kameruns weit mehr benutzt wird als die anderen Trampelpfade. Er ist doppelt so breit wie die anderen Tracks - meist über einen Meter. Obwohl es die halbe Nacht geregnet hat, finden sich frische Stiefelspuren. "In fünf Tagen kann man von hieraus bis nach Calabar laufen," erinnert Moki seinen Schützling an die Grenzlage der Region.

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