Berlin. - Am 11. Februar tritt das Fracking-Gesetzespaket der Großen Koalition in Kraft. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen befürchten, dass es nun neue Vorhaben geben könnte. Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibe durch "Forschungsprojekte" eine Hintertür offen.

amerika 21Brasília. - Bei einem Treffen der Staatschefs haben Brasilien und Argentinien gemeinsame Leitlinien der Außenpolitik bestimmt und den Abbau von Handelsbarrieren zwischen beiden Ländern vereinbart. Zudem verständigten sich die beiden Mitglieder des südamerikanischen Binnenmarktes Mercosur auf den Ausbau der Beziehungen mit der Europäischen Union (EU) sowie zu den Ländern Japan, China, Mexiko und USA, berichtete am Freitag das Lateinamerika-Portal amerika21.

redhandBerlin. - Anlässlich des Red Hand Day (12. Februar) veröffentlichen terre des hommes, die Kindernothilfe und World Vision Deutschland als Mitglieder des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten gemeinsam mit Brot für die Welt die Studie "Kleinwaffen in Kinderhänden. Deutsche Rüstungsexporte und Kindersoldaten". Sie rufen die Bundesregierung auf, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett zu stoppen und ein Rüstungsexportgesetz mit rechtlich verbindlichen und einklagbaren Ablehnungskriterien zu schaffen.

klima kollekteBerlin. - Fastenopfer ist neuer Gesellschafter des kirchlichen CO2-Kompensationsfonds Klima-Kollekte. Durch die Aufnahme des Schweizer Hilfswerks als Gesellschafter weitet die Klima-Kollekte das Gesellschafternetzwerk international aus. Das katholische Hilfswerk Fastenopfer hat langjährige Beziehungen zu Projektpartnern im globalen Süden, von denen die Klima-Kollekte profitieren kann.

misereorAachen. - Die aktuellen Diskussionen um die Idee, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge in Auffanglager nach Nordafrika zurückzubringen, stoßen beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf deutliche Kritik. Die bevorstehenden Wahlen in Deutschland und mehreren seiner europäischen Nachbarländer ließen befürchten, dass beim Thema Flucht und Migration Augenmaß und menschenrechtliche Sorgfalt auf der Strecke blieben, kritisierte MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon am Dienstag in Aachen.

zfdBonn. - Flucht ist auch 2017 ein Thema, das die Menschen bewegt. Das Konsortium Ziviler Friedensdienst hat jetzt eine neue Broschüre zum Thema Flucht herausgegeben. Sie soll zeigen, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Frieden fördert. Aktuell arbeiten mehr als 300 internationale Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes in 43 Ländern.

bfdwBerlin. -  Zum EU-Außenministertreffen am Montag in Brüssel hat Brot für die Welt davor gewarnt, dass die Europäische Union sehenden Auges schwere Menschenrechtsverletzungen in Kauf nimmt, wenn sie die Zusammenarbeit mit Libyen und Ägypten zur Schließung der Mittelmeerroute ausbaut, um Flüchtlinge und Migranten von Europa fernzuhalten.

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