germanwatch 150Bonn. - Der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat am Freitag entschieden, dass die Berufung des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya am 13. November mündlich verhandelt wird. Der Termin fällt mitten in die zweiwöchige UN-Klimakonferenz in Bonn (6. - 17. Nov.), was dem Fall auch international noch zusätzliche Aufmerksamkeit bescheren dürfte, berichtet Germanwatch.

meerestiere karteFreiburg. - Ein internationales Forschungsteam hat Weltkarten zur globalen Verbreitung von Meerestieren miteinander verglichen und Vorschläge erarbeitet, wie sich aus den beiden maßgeblichen Datenbanken, die diesen Karten zugrunde liegen, künftig präzisere Darstellungen als bisher erzeugen lassen. Daten zu Verbreitungsgebieten sind eine wichtige Grundlage für ökologische Studien sowie für Entscheidungen über Maßnahmen, die das Überleben bedrohter Spezies sicherstellen sollen.

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Wien. - 23 Milliarden Paar Schuhe werden weltweit pro Jahr produziert. Die Österreicher kaufen davon jährlich durchschnittlich sechs Paar. Woher kommen diese Schuhe? Wie wurden sie hergestellt? "Am Schuh oder auf der Schuhverpackung sucht man vergeblich nach Informationen über Produktions- und Arbeitsbedingungen", kritisierte Gertrude Klaffenböck von Clean Clothes. Mit der Forderung nach mehr Transparenz in der Schuhindustrie ist am Dienstag eine neue europaweite Kampagne gestartet.

Bonn. -  Im Vorfeld der UN-Klimagespräche in Bonn hat die internationale Hilfsorganisation CARE Regierungen aufgefordert, sich stärker gemeinsam für die Anpassung an den Klimawandel einzusetzen und finanzielle Zusagen zu erhöhen. "Im Vergleich zu den Ausgaben für die Emissionssenkungen bleibt die Unterstützung der Anpassung an den Klimawandel ein Stiefkind, nur etwa 20 Prozent der Klimafinanzierung sollen hier einfließen", sagte Sven Harmeling, klimapolitischer Koordinator bei CARE am Freitag.

germanwatchBerlin. - Nach übereinstimmenden US-Medienberichten wollen Berater Donald Trumps dem US-Präsidenten offenbar zum Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen raten. Davor warnt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Ein Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen wäre der Gipfel des Zynismus und der Dummheit. Dies würde alle Befürchtungen bestätigen, dass die US-Regierung die globale Klimakrise nicht einmal eindämmen will. Damit würde die US-Regierung auch die amerikanische Wirtschaft von der internationalen Energierevolution und Wachstumsmärkten der Zukunft abkoppeln."

oneBerlin. -  Anlässlich des Weltwirtschaftsforums für Afrika (World Economic Forum on Africa, WEFA) im südafrikanischen Durban hat die Lobbyorganisation ONE hat die Bundesregierung aufgefordert ihre verschiedenen Afrika-Initiativen koordinieren. Nur so könne eine erfolgreiche G20-Präsidentschaft gewährleisten werden, sondern auch ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Afrika ermöglicht werden, von dem alle profitieren.

amerika 21Havanna. - Der Ministerrat von Kuba hat kürzlich ein Dokument mit dem Kurztitel "Tarea Vida" (Lebensaufgabe) verabschiedet, mit dem ein neues Kapitel der Klimapolitik des Landes gestartet werden soll. Es hat eine größere Reichweite als frühere Pläne. Seine Durchführung erfordert ein systematisches Programm umfangreicher Investitionen die kurzfristig (2020), mittelfristig (2030) langfristig (2050) und sehr langfristig (2100) erfolgen werden. Das hat amerika21 am Mittwoch berichtet.

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