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Berlin. - Kinder und Jugendliche auf der Flucht- und Migrationsroute über Nordafrika nach Italien sind regelmäßig sexueller Gewalt, Ausbeutung sowie Misshandlungen durch Menschenschmuggler oder Personal in Haftzentren in Libyen ausgesetzt. Dies ist ein zentrales Ergebnis des neuen UNICEF-Reports "A Deadly Journey for Children: The Central Mediterranean Migrant Route", den das Kinderhilfswerk am Dienstag vorgestellt hat.

bmzBerlin - Die positive Wirtschaftsentwicklung in Westafrika muss noch stärker als bisher Beschäftigungsperspektiven für die Menschen vor Ort schaffen. Diese Aufgabe steht im Mittelpunkt der fünftägigen Reise von Entwicklungsminister Gerd Müller nach Burkina Faso und nach Côte d’Ivoire. Das hat das BMZ am Montag erklärt.

global festivalBonn. - Im World Conference Center Bonn kommen vom 1. bis 3. März hunderte führende Denker, politische Entscheidungsträger, Vertreter der Zivilgesellschaft und internationaler Einrichtungen, Aktivisten, Jugendliche und Wirtschaftsvertreter aus mehr als 80 Ländern zum ersten "Global Festival of Ideas for Sustainable Development" zusammen. Sie wollen neue Denk- und Handlungsansätze für die weltweit größten Herausforderungen finden.

reichtum umverteilenBerlin. - Eine steuerpolitische Kehrtwende zur Finanzierung von mehr sozialer Sicherheit und notwendigen Investitionen in das Gemeinwesen hat das Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle" anlässlich des Welttages der Sozialen Gerechtigkeit am Montag gefordert. Wie internationale Steuergerechtigkeit zum Abbau sozialer Ungleichheit beitragen kann, verdeutlicht eine aktuelle Kampagne der Hilfsorganisation Oxfam.

pro asyl logo 200Berlin. - Am Dienstag haben sich Bundeskanzlerin Merkel und der tunesische Premier Youssef getroffen, um über den Bau von "Auffanglagern" in Tunesien zu beraten. Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL befürchtet, dass die Lager "Zonen der organisierten Verantwortungslosigkeit" werden.

attac 150Frankfurt/ Main. - Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die EU-Abgeordneten aufgefordert, am Mittwoch das geplante Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU abzulehnen. "Nimmt das Europäische Parlament seine eigenen Maßstäbe ernst, muss es gegen CETA stimmen", stellte Roland Süß von Attac Deutschland fest.

Berlin. - Am 11. Februar tritt das Fracking-Gesetzespaket der Großen Koalition in Kraft. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen befürchten, dass es nun neue Vorhaben geben könnte. Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibe durch "Forschungsprojekte" eine Hintertür offen.

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