misereorBerlin. - Anlässlich des am 28. Juni 2017 in Berlin beginnenden "Global Forum on Migration and Development" hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ihre Rolle als Gastgeberin zu nutzen und den internationalen Verhandlungsprozess zu einem verbindlichen globalen Übereinkommen zu Migration voranzubringen.

Aachen. - Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

pro asyl logo 200Berlin. - PRO ASYL hat am Donnerstag gefordert, die Medienberichten zufolge bevorstehende Abschiebung nach Afghanistan zu stoppen. "Es ist unfassbar und unerträglich, dass entgegen aller Fakten der nächste Flieger starten soll", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. PRO ASYL fordert, dass zunächst das Auswärtige Amt einen neuen Lagebericht zu Afghanistan vorlegt, bevor Fakten geschaffen und Menschen in eine lebensgefährdende Situation abgeschoben werden.

brot fdwBerlin. - Die europäischen Regierungschefs werden am 22. und 23. Juni in Brüssel über legale Einreiseverfahren beraten sowie ihre Migrations-, Grenzschutz- und Asylpolitik bewerten. Für eine Resettlement-Verordnung, also für die geordnete legale Aufnahme von Flüchtlingen, liegen Vorschläge der EU-Kommission auf dem Tisch, die eine humanitäre Aufnahme an Migrationskontrolle knüpfen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hält dies für eine "sehr gefährliche Entwicklung".

dswHannover. - Die Weltbevölkerung wird von heute rund 7,6 Milliarden Menschen auf 9,8 Milliarden im Jahr 2050 und 11,2 Milliarden 2100 wachsen. Das geht aus den neuesten Weltbevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor. Zwar ist die Fertilität der meisten Ländern in den vergangenen Jahren zurückgegangen, doch gerade in Afrika ist sie weiterhin hoch. Dort bekommen Frauen derzeit durchschnittlich 4,7 Kinder, deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt von 2,5 Kindern pro Frau. Die UN gehen in ihren Projektionen davon aus, dass die Fertilitätsrate in Afrika bis 2100 auf 2,1 Kinder pro Frau sinkt.

venro 200Berlin. - Drei Monate vor der Bundestagswahl hat der Deutsche Naturschutzring, die Klima-Allianz Deutschland und VENRO von der künftigen Bundesregierung deutliche Verbesserungen der Politik in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Entwicklung gefordert. Am 22. Juni 2017 in Berlin diskutieren die drei Organisationen mit Spitzenpolitikern der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien ihre Erwartungen.

oxfamBerlin. - Vor einem Jahr hat die Europäische Kommission ihren "Partnerschaftsrahmen für die Zusammenarbeit mit Drittländern im Kontext der Europäischen Migrationsagenda" verabschiedet. Mit diesem neuen Ansatz ist es jedoch nicht gelungen, sichere und reguläre Migrationswege nach Europa zu ermöglichen. Auch hat die EU damit keine langfristige Lösung gefunden, um die Lebensbedingungen von Menschen auf der Flucht zu verbessern. Das hat die internationale Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Mittwoch kritisiert .

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