wvFriedrichsdorf. - Für die junge Bevölkerung in Afrika sind neben Investitionen in Bildung und Arbeitsmöglichkeiten auch gute Beratungs-und Hilfsangebote zur Familienplanung zukunftsentscheidend. Wo diese früh genug zugänglich sind und dank konsistenter Botschaften aus dem Umfeld auch angenommen werden, verbessern sich die Entwicklungschancen auf vielen Gebieten. Teenager-Schwangerschaften und Schulabbrüche bei Mädchen werden seltener.  Das berichtet die Kinderhilfsorganisation World Vision am Dienstag. 

dsw neuHannover. - Die weltweite durchschnittliche Kinderzahl pro Frau sinkt. Während eine Frau zwischen 1990 und 1995 im Durchschnitt noch drei Kinder zur Welt brachte, sind es heute nur noch 2,5. Trotzdem wächst die Weltbevölkerung jede Minute um 157 Menschen. Zu den derzeit rund 7,55 Milliarden Menschen kommen also jedes Jahr mehr als 80 Millionen hinzu.

g20 hh 2017Hamburg. - Nichtstaatliche Organisationen haben die Ergebnisse des G20-Gipfels unter deutscher Präsidentschaft in Hamburg überwiegend als enttäuschend bewertet. Für die vielen Menschen weltweit, die in Armut leben, habe der Gipfel kaum etwas gebracht, erklärten Misereor, Oxfam und eine Reihe weiterer NGOs. Die Chance für eine gerechtere Gestaltung der Globalisierung sei einmal mehr vertan worden. 

germanwatchHamburg. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat begrüßt, dass beim G20-Gipfel trotz des Widerstands der USA eine Einigung zum Klimaschutz erzielt werden konnte. "Die G20 ohne die USA hat den ersten Teil des Trump-Tests in der Klimapolitik bestanden", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. 

wvHamburg. - Am ersten Tag des G20 Gipfels hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision an die Staatschefs appelliert, sich nicht spalten zu lassen. "Mehr denn je brauchen wir ein einheitliches Vorgehen gegen die massiven Probleme, denen wir derzeit weltweit gegenüberstehen", betonte Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland, am Freitag in Hamburg. "Wir befürchten, dass der Gipfel hier in Hamburg so enden wird, wie der G7 Gipfel in Italien – nämlich mit keinen Ergebnissen, um die Hungersnot in Afrika zu bekämpfen oder die Syrien-Krise zu beenden und Lösungen für Gewalt gegen Kinder zu finden."

attac Hamburg. - Der Alternativgipfel zur G20-Konferenz in Hamburg hat ein großes Bedürfnis nach Inhalten und Debatten über global gerechten Lösungen für die drängenden Probleme der Menschheit gezeigt. Diese Bilanz hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac nach der Beendigung des Gipfels nichtstaatlicher Organisationen gezogen. Insgesamt haben nach Angaben der Veranstalter mehr als 2000 Menschen an den Diskussionen teilgenommen. 

germanwatch Bonn. - Die G20 insgesamt ist noch deutlich von einem verantwortungsvollen Kurs beim Klimaschutz entfernt. Doch einzelne Staaten - sowohl traditionelle Industrienationen wie Italien, Frankreich und in Teilen auch Deutschland, als auch aufstrebende Schwellenländer wie Brasilien oder Indien - deuten an, wie ein solcher Weg aussehen könnte. Dies ist ein Kernergebnis des G20-Klimaschutz-Index, den Germanwatch und das NewClimate Institute am Donnerstag vorgestellt haben. 

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