Frankfurt. - Verschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, zieht dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht sind Insekten, die auf die Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesen sind. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser. Das berichtet ein internationales Team unter der Leitung von Senckenberg-Wissenschaftlern in einer jetzt im Fachjournal "Nature Communications" veröffentlichten Studie.

unicef neu 150Köln. - Die von UNICEF und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Bundesinitiative zum "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" wird erheblich ausgebaut: Bundesweit werden weitere 75 Koordinatorenstellen für Gewaltschutz gefördert. Bis zum 10. Februar können sich freie, kommunale und private Träger von Flüchtlingsunterkünften ebenso wie Einrichtungen in Landesträgerschaft bewerben. Das hat das Kinderhilfswerk am Mittwoch erklärt.

gfbvGöttingen. - Als unrealistisch und völkerrechtlich fragwürdig hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Forderung der CSU-Landesgruppe im Bundestag bezeichnet, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge nicht nach Europa, sondern nach Afrika bringen zu lassen. "Sowohl Ägypten als auch Libyen, von deren Küsten die meisten Flüchtlingsboote aufbrechen, bieten keine Gewähr für einen wirksamen Schutz von Fliehenden: In beiden Staaten werden Menschenrechte massiv verletzt", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

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Frankfurt. - PRO ASYL hat der CSU und Teilen der CDU am Mittwoch vorgeworfen, den Berliner Terroranschlag zu instrumentalisieren, "um ihre flüchtlingsfeindlichen Ziele erneut in die Debatte einzubringen". Wer immer wieder aufs Neue Rechtsverschärfungen fordere, verstärke Bedrohungsgefühle und Ängste, warnte die Organisation. "CDU und CSU begeben sich in einen Wettlauf mit den Rechtspopulisten, den sie nicht gewinnen können."

Zürich. - Die Fischerei wird bei einem Einhalten des Pariser Klimaabkommens massiv profitieren. Das zeigt eine in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie von Klimaforschern der Eidgenössischen Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) und der kanadischen University of British Columbia.

dsw welt ein dorf

Hannover. -  In der Nacht zum 1. Januar 2017 werden voraussichtlich 7.473.690.000 Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor und entspricht etwa der Zahl der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) am Freitag bekannt gegeben.

Hamburg. - Zum ersten Mal sind Daten aus der Satelliten-Fernerkundung, dem so genannten Remote Sensing, mit sozialen Daten (Human Sensing) wissenschaftlich verknüpft worden – und dadurch wurden die Ergebnisse verbessert. Miguel Rodriguez Lopez vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg und sein Team untersuchten das illegale Wachstum von Metropolen am Beispiel von Mexico City.

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