Afrika

oneBerlin. - Wie die globale Gemeinschaft auf die wachsende jugendliche Bevölkerung in Afrika reagiert, wird den Lauf der Geschichte beeinflussen. Dies ist die Kernaussage des Berichts "Afrikas Jahrhundert", der am Donnerstag von der entwicklungspolitischen Organisation ONE veröffentlicht worden ist. Der Bericht erscheint mit Blick auf die G20-Konferenz "Partnerschaft mit Afrika", die vom 12. bis 13. Juni in Berlin stattfindet.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, mit ihrer Förderung einer internationalen Antiterror-Streitmacht in der Sahara die Ursachen des sich ausweitenden Terrorismus in der Sahel-Region zu ignorieren. Die EU habe am Sonntag 50 Millionen Euro für eine gemeinsame Streitmacht der Sahelstaaten für den Kampf gegen Terrorismus, Menschen- und Drogenhandel zur Verfügung gestellt.

gfbvGöttingen. - Bundespräsident a.D. Horst Köhler ist zum UN-Sonderbeauftragten für die Westsahara berufen worden. Auf den Afrika-Kenner wartet nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in der Westsahara eine "Mammut-Aufgabe". "Als neuer UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, wird eine größere Herausforderung sein als das Amt des Bundespräsidenten", sagte GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

gemeinsam für afrikaBerlin. - Mehr als 23 Millionen Menschen in Afrika sind akut vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor einem Massensterben. Die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren droht. Das Bündnis Gemeinsam für Afrika, ein Zusammenschluss von 22 deutschen Hilfsorganisationen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, will mit einem bundesweiten Aktionstag am 2. Juni auf diese Situation aufmerksam machen und Hilfe mobilisieren.

gfbvGöttingen. - Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Völkermords in Biafra hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer erneuten Eskalation der Gewalt im Südosten Nigerias gewarnt. In einem 75-seitigen neuen Menschenrechtsreport dokumentiert die GfbV die Erschießung von 180 Unterstützern von Pro-Biafra-Bewegungen und die Festnahme von 1.244 Biafra-Aktivisten seit August 2015.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor dem wachsenden Einfluss radikaler Islamisten in Mali. "In der Mitte und im Norden des westafrikanischen Landes schüchtern extremistische Terrorgruppen die Zivilbevölkerung massiv ein und bedrängen die Armee und UN-Friedenstruppen immer stärker. So verbieten sie den Verkauf von Zigaretten oder das Fußballspielen und verbannen unverheiratete Paare aus der Öffentlichkeit", berichtete GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch den von der Regierung des Südsudan angekündigten "Nationalen Dialog" als "Farce" bezeichnet und einen umfassenden Friedensprozess angemahnt, um ein Massensterben in dem von Bürgerkrieg zerrissenen Land zu verhindern.

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