Afrika

misereorAachen. - Mit Blick auf die erneut verschobene Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die Bundesregierung und die Europäische Union am Montag aufgefordert, den Druck auf die Regierung in Kinshasa weiter hoch zu halten. "So schnell wie möglich muss die Bevölkerung des Landes die Möglichkeit zu einer freien und fairen Bestimmung eines neuen Staatsoberhauptes erhalten", forderte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

bmzBerlin. - Anlässlich des zweiten Zukunftsforums "Globalisierung gerecht gestalten" im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Donnerstag eine neue Initiative für mehr Investitionen in und Handel mit Afrika vorgestellt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Entwicklungsministerium (BMZ) wollen mit der Initiative dazu beitragen, dass mehr deutsche und afrikanische Unternehmen in afrikanischen Staaten nachhaltig wirtschaftlich aktiv sind. Das schaffe Arbeitsplätze, Lebens- und Bleibeperspektiven vor Ort.

caritasFreiburg. - Caritas international warnt vor einer weiteren Eskalation des Konflikts im Südsudan. "Die Menschen sind sowohl den Rebellengruppen als auch dem Militär schutzlos ausgeliefert. Was im Südsudan derzeit geschieht, muss schon jetzt als eine Art Mord am eigenen Volk bezeichnet werden", erklärte der Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes, Oliver Müller, der gerade von einer Reise in das Land zurückgekehrt ist. Die internationale Gemeinschaft dürfe vor den Entwicklungen im Südsudan nicht die Augen verschließen.

gfbvGöttingen. - Die äthiopische Regierung wolle die Zahl der Opfer bei einem Blutbad während eines Erntedankfestes der Oromo-Volksgruppe und die Umstände ihres Todes offenbar gezielt verheimlichen, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) genau zwei Monate nach den schrecklichen Ereignissen in Äthiopien.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag eine Entwaffnung der Milizen in der Zentralafrikanischen Republik gefordert, um die Gewalt gegen Zivilisten einzudämmen und eine bessere humanitäre Versorgung der Not leidenden Bevölkerung zu gewährleisten. "Humanitäre Hilfe wird durch anhaltende Kämpfe und immer neue Angriffe stark behindert. Oft müssen Helfer abgezogen werden, weil ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

gfbvGöttingen. - 50 Tage nach der Ausrufung des Ausnahmezustands in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von einem Klima der Angst und Einschüchterung in ländlichen Gebieten der besonders von Protesten gezeichneten Region Oromia berichtet. "Die Menschen fürchten weitere willkürliche Verhaftungen. Fast jeder kennt jemanden, der wegen der öffentlichen Proteste gegen die Regierungspolitik festgenommen wurde und seither verschwunden ist", berichtete die Menschenrechtsorganisation am Montag.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag davor gewarnt, die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria zu unterschätzen und vorschnell ihre Zerschlagung zu verkünden. "Der Terror der islamistischen Kämpfer hält auf hohem Niveau noch immer an", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

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