Afrika

gfbvGöttingen. - 50 Tage nach der Ausrufung des Ausnahmezustands in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von einem Klima der Angst und Einschüchterung in ländlichen Gebieten der besonders von Protesten gezeichneten Region Oromia berichtet. "Die Menschen fürchten weitere willkürliche Verhaftungen. Fast jeder kennt jemanden, der wegen der öffentlichen Proteste gegen die Regierungspolitik festgenommen wurde und seither verschwunden ist", berichtete die Menschenrechtsorganisation am Montag.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag davor gewarnt, die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria zu unterschätzen und vorschnell ihre Zerschlagung zu verkünden. "Der Terror der islamistischen Kämpfer hält auf hohem Niveau noch immer an", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

careBonn. - Die Entwicklungsorganisation CARE hat die Ankündigung der kenianischen Regierung begrüßt, das größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab vorerst nicht zu schließen. Im Juni hatte die kenianische Regierung erklärt, das Camp in Dadaab werde bis Ende November 2016 geschlossen. Als neuer Termin zur Schließung wurde jetzt Mai 2017 angekündigt.

oenz 100Berlin. - Die angespannte politische Situation in der DR Kongo spitzt sich einhergehend mit täglicher Gewalt, der drohenden Mobilisierung ehemaliger Milizgruppen im Osten des Landes  und unzähligen Festnahmen drastisch zu. Die für den 27. November 2016 anvisierten Präsidentschaftswahlen sind verschoben, ein neuer Wahltermin steht bislang noch aus, ebenso wie die Entscheidung des amtierenden Präsidenten Joseph Kabila, ob er sich gegen ein verfassungswidriges 3. Mandat aussprechen wird. Seine Amtszeit läuft laut Verfassung am 19. Dezember dieses Jahres aus. 

gfbv 200Göttingen. - Nach neuer Gewalt in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag mehr Transparenz und eine offene Diskussion des Bundeswehr-Einsatzes in dem afrikanischen Staat gefordert.

uni halleHalle. - Was sind die Ursachen für Krieg und Frieden? Mit dieser Frage befasst sich ein neues Forschungsprojekt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Der Ethnologe Dr. Peter Kneitz untersucht dafür Konfliktlösungsstrategien und das Konzept von Solidarität auf Madagaskar. Im Vergleich zu anderen ehemaligen Kolonialstaaten werden Konflikte auf der Insel häufig gewaltfrei gelöst.

cbmBensheim. - Sie haben Schreckliches erlebt und wollen nur eins: in Sicherheit leben. In Nigeria sind schon mehr als zwei Millionen Menschen vor der Gewalt durch die Terrormiliz Boko Haram geflohen. Die meisten von ihnen suchen Schutz im Nordosten des Landes oder direkt hinter der Grenze im Nachbarstaat Niger - Regionen, die zu den ärmsten in Afrika gehören und wo die Bewohner selbst kaum genug zum Überleben haben.

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