Afrika

caritasFreiburg. - Caritas international warnt vor einer weiteren Eskalation des Konflikts im Südsudan. "Die Menschen sind sowohl den Rebellengruppen als auch dem Militär schutzlos ausgeliefert. Was im Südsudan derzeit geschieht, muss schon jetzt als eine Art Mord am eigenen Volk bezeichnet werden", erklärte der Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes, Oliver Müller, der gerade von einer Reise in das Land zurückgekehrt ist. Die internationale Gemeinschaft dürfe vor den Entwicklungen im Südsudan nicht die Augen verschließen.

gfbvGöttingen. - Die äthiopische Regierung wolle die Zahl der Opfer bei einem Blutbad während eines Erntedankfestes der Oromo-Volksgruppe und die Umstände ihres Todes offenbar gezielt verheimlichen, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) genau zwei Monate nach den schrecklichen Ereignissen in Äthiopien.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag eine Entwaffnung der Milizen in der Zentralafrikanischen Republik gefordert, um die Gewalt gegen Zivilisten einzudämmen und eine bessere humanitäre Versorgung der Not leidenden Bevölkerung zu gewährleisten. "Humanitäre Hilfe wird durch anhaltende Kämpfe und immer neue Angriffe stark behindert. Oft müssen Helfer abgezogen werden, weil ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

gfbvGöttingen. - 50 Tage nach der Ausrufung des Ausnahmezustands in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von einem Klima der Angst und Einschüchterung in ländlichen Gebieten der besonders von Protesten gezeichneten Region Oromia berichtet. "Die Menschen fürchten weitere willkürliche Verhaftungen. Fast jeder kennt jemanden, der wegen der öffentlichen Proteste gegen die Regierungspolitik festgenommen wurde und seither verschwunden ist", berichtete die Menschenrechtsorganisation am Montag.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag davor gewarnt, die radikal-islamistische Gruppe Boko Haram in Nigeria zu unterschätzen und vorschnell ihre Zerschlagung zu verkünden. "Der Terror der islamistischen Kämpfer hält auf hohem Niveau noch immer an", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

careBonn. - Die Entwicklungsorganisation CARE hat die Ankündigung der kenianischen Regierung begrüßt, das größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab vorerst nicht zu schließen. Im Juni hatte die kenianische Regierung erklärt, das Camp in Dadaab werde bis Ende November 2016 geschlossen. Als neuer Termin zur Schließung wurde jetzt Mai 2017 angekündigt.

oenz 100Berlin. - Die angespannte politische Situation in der DR Kongo spitzt sich einhergehend mit täglicher Gewalt, der drohenden Mobilisierung ehemaliger Milizgruppen im Osten des Landes  und unzähligen Festnahmen drastisch zu. Die für den 27. November 2016 anvisierten Präsidentschaftswahlen sind verschoben, ein neuer Wahltermin steht bislang noch aus, ebenso wie die Entscheidung des amtierenden Präsidenten Joseph Kabila, ob er sich gegen ein verfassungswidriges 3. Mandat aussprechen wird. Seine Amtszeit läuft laut Verfassung am 19. Dezember dieses Jahres aus. 

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