Afrika

cbmBensheim. - Sie haben Schreckliches erlebt und wollen nur eins: in Sicherheit leben. In Nigeria sind schon mehr als zwei Millionen Menschen vor der Gewalt durch die Terrormiliz Boko Haram geflohen. Die meisten von ihnen suchen Schutz im Nordosten des Landes oder direkt hinter der Grenze im Nachbarstaat Niger - Regionen, die zu den ärmsten in Afrika gehören und wo die Bewohner selbst kaum genug zum Überleben haben.

gfbvGöttingen. - Kurz vor dem ersten Jahrestag des Beginns der öffentlichen Proteste der Oromo in Äthiopien (11.11.) hat die Regierung des Landes eine Kabinettsumbildung beschlossen, um den Zorn der Bevölkerung besänftigen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisierte diese Maßnahme am Mittwoch als "unzureichend" und "zu spät". Die Regierung hatte zwölf neue Minister ernannt, darunter zwei Oromo.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer neuen Welle der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik nach der offiziellen Beendigung der französischen Militäroperation Sangaris am Montag. "Am vergangenen Wochenende hat es bereits blutige Auseinandersetzungen gegeben, bei denen mindestens 36 Menschen getötet wurden", berichtete GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.

acarMünchen. - Mit dem Projekt "aCar" der Technischen Universität München (TUM) soll Elektromobilität auch für die ländliche Bevölkerung in armen Regionen mit schlechter Infrastruktur nutzbar werden. Das "aCar" wurde von vier TUM-Lehrstühlen in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Deutschland und mehreren afrikanischen Ländern entwickelt. Der Freistaat Bayern hat das Konzept jetzt mit dem Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität ausgezeichnet.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag die Verschärfung des Ausnahmezustandes in Äthiopien kritisiert. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Europäische Union auf, gegen die massive Einschränkung von Bürgerrechten sowie der Bewegungsfreiheit von Diplomaten zu protestieren.

gfbv 200Berlin. - Die humanitäre Hilfe für die Opfer der Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria muss dringend massiv verstärkt werden. Dies hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem nigerianischen Staatspräsidenten Muhammadu Buhari am Freitag in Berlin gefordert.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel an den äthiopischen Ministerpräsidenten Hailemariam Dessalegn begrüßt, in der Auseinandersetzung mit Oppositionellen die Verhältnismäßigkeit zu wahren. "Nach der blutigen Niederschlagung von Protesten von Oromo in den vergangenen zehn Tagen war diese Mahnung jedoch zu schwach", erklärte die Menschenrechtsorganisation.

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