Afrika

gfbvGöttingen. - Die Sicherheitslage in Mali hat sich laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Juli 2016 massiv verschlechtert. "Allein in den vergangenen sieben Tagen sind im Norden und im Zentrum des westafrikanischen Landes mehr als 50 Menschen bei politisch motivierter Gewalt zu Tode gekommen", berichtete GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

Berlin. - Seit über einem Jahr herrscht in großen Teilen des östlichen und südlichen Afrikas extreme Dürre, die sich mit sintflutartigen Regenfällen abwechselt. Dramatische Ernteausfälle sind die Folge. Nach letzten Schätzungen sind über 50 Millionen Menschen akut vom Hunger bedroht, warnt das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Hervorgerufen wurden diese Wetterbedingungen durch das Klimaphänomen El Niño. Am stärksten sind Äthiopien, Malawi, Sudan, Südsudan, Somalia und Simbabwe betroffen.

gfbvGöttingen. - Die mehr als 170.000 Menschen, die sich im Südsudan in Camps der Vereinten Nationen geflüchtet haben, brauchen dringend einen wirksameren Schutz. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen gefordert. Bei den jüngsten Kämpfen in der Hauptstadt Juba war die UN-Basis mit Artillerie beschossen worden. Zwei chinesische Blauhelmsoldaten starben.

World VisionFriedrichsdorf. - Seit Donnerstag vergangener Woche wird in der Hauptstadt des Südsudan wieder gekämpft. Die Mitarbeiter der internationalen Kinderhilfsorganisation World Vision sind in Alarmbereitschaft. World Vision musste die Verteilung von Nahrungsmitteln aussetzen. Vertreter humanitärer Hilfsorganisationen könnten derzeit nicht auf die Straße gehen, berichtete die Organisation am Montag aus Juba.

gfbvGöttingen. - Nach den jüngsten blutigen Kämpfen im Südsudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrates gefordert, um den Zusammenbruch des Friedensprozesses im Südsudan zu verhindern. Zudem müssten die Vereinten Nationen dringend dafür sorgen, dass der Schutz der Zivilbevölkerung verbessert wird. 

careBonn. - Am 9. Juli jährt sich die Unabhängigkeit des Südsudans zum fünften Mal. Doch die anhaltenden Kämpfe zwischen Regierung und Oppositionskräften haben den Hunger und die Unsicherheit im jüngsten Land der Welt dramatisch verschlimmert, warnt die internationale Hilfsorganisation CARE.

wvFriedrichsdorf. - Die Unabhängigkeit hat dem Südsudan trotz internationaler Bemühungen bisher weder Frieden noch Aufschwung gebracht. Die aktuelle Realität steht nach Ansicht der Kinderhilfsorganisation World Vision in scharfem Kontrast zu den Hoffnungen vieler Menschen, die vor fünf Jahren die Gründung ihres eigenen Staates feierten.

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