Afrika

gfbvGöttingen. - Nach der Festnahme von 300 Flüchtlingen und Migranten im Sudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die sudanesische Regierung am Mittwoch dringend aufgefordert sicherzustellen, dass Flüchtlinge aus Eritrea oder Äthiopien geschützt werden. Gleichzeitig appellierte die GfbV an die EU-Kommission, Khartum jetzt umgehend deutlich zu machen, dass eine Abschiebung in diese beiden Länder nicht in Frage kommen kann.

gfbvGöttingen. - Nach neuen Massaker-Vorwürfen im Südsudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag eine unabhängige Untersuchung der Hintergründe der Gewalt und einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in dem ostafrikanischen Staat gefordert. Nach mehrtägigen Kämpfen in der Stadt Wau und in ihrer Umgebung berichteten Augenzeugen, bis zu 400 Zivilisten seien getötet worden. Mehr als 30.000 Bewohner seien geflohen.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag vor einer Einstellung des UNAMID-Friedenstruppen-Einsatzes in Darfur gewarnt, da dies die Gewalt von paramilitärischen Milizen und der Armee gegen Zivilisten im Westen des Sudan weiter anheizen würde. Am kommenden Donnerstag wird der Weltsicherheitsrat über die Fortführung der gemeinsamen Mission der Vereinten Nationen (UN) und der Afrikanischen Union bis Ende Juni 2017 entscheiden.

misereorAachen. - Trotz zuletzt eingetretener Regenfälle leidet die Bevölkerung in Äthiopien weiter unter den Folgen mehrerer schwerer Dürren. Das hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR am Montag in Aachen mitgeteilt. "Das Land hat zuletzt die schlimmste Trockenheit seit etwa 30 Jahren erlebt", sagte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. "Rund zehn Millionen Menschen sind von ihren Auswirkungen betroffen."

gfbvGöttingen. - Nach einem erneuten Gewaltausbruch im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag vor einem Scheitern des Friedensvertrages gewarnt, dessen Einhaltung die Bundeswehr überwachen soll. Nachdrücklich appellierte die Menschenrechtsorganisation an die Bundesregierung, sich für eine Friedenskonferenz für Nord-Mali einzusetzen.

knhDuisburg. - Die Schauspielerin Natalia Wörner ist mit der Kindernothilfe nach Äthiopien gereist, wo eine extreme Dürre herrscht. "Ich habe in den vergangenen Jahren schon einige Länder mit der Kindernothilfe besucht, doch niemals so kraftlose Kinder und verzweifelte Eltern erlebt wie in Äthiopien", sagte Wörner nach ihrer Rückkehr. "Die Reserven der Menschen dort sind nach fast zwei Jahren ohne Regen einfach aufgebraucht. Wir haben unter anderem mit Eltern gesprochen, deren Kinder gestorben sind, weil sie einfach nichts zu essen hatten und verdrecktes Wasser trinken mussten".

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch die Einsetzung einer unabhängigen Untersuchungskommission in Nigeria gefordert. Hintergrund ist der gewaltsame Tod von mindestens 35 Biafranern im Südosten Nigerias, die bei der blutigen Niederschlagung von Protesten durch Polizei und Militär am Montag ums Leben gekommen waren.

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