Afrika

care neuJuba. - Die Hilfsorganisation CARE hat sich nach dem jüngsten Ausbruch der Gewalt im Südsudan tief besorgt über die Sicherheit von vertriebenen Frauen und Mädchen geäussert. "In den vergangenen Wochen erreichten uns zunehmend Berichte von Frauen, die nahe der UN-Schutzzonen von Soldaten vergewaltigt, geschlagen oder ausgeraubt wurden“, berichtete Fred McCray, CARE-Länderdirektor im Südsudan am Mittwoch. "Die Frauen verließen die Schutzzonen, um für ihre Familien Nahrung zu suchen. Vor diese Wahl zwischen körperlicher Unversehrtheit und dem Überleben gestellt zu werden, ist untragbar."

fao logoRome. - Urgent action is needed to provide farming and livelihood support to 385,000 people in parts of Nigeria's northeast where food insecurity is rampant, according to the Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO). $10 million is required to provide emergency agricultural support to internally displaced people and host families, FAO said.

gfbv 200Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Europäische Union am Montag eindringlich dazu aufgefordert, das gewalttätige Vorgehen von Sicherheitskräften gegen unbewaffnete Demonstranten in Äthiopien zu verurteilen. Dort wurden seit vergangenem Freitag Demonstrationen von Oromo und Amhara in mehr als einem Dutzend Städten blutig niedergeschlagen. Augenzeugen berichten von bis zu 35 Toten, Dutzenden Verletzten und vielen Verhafteten.

gfbvGöttingen. - Zehntausende Menschen haben am Sonntag in der nordäthiopischen Stadt Gonder trotz eines Verbots der Behörden gegen die Regierungspolitik demonstriert und einen Machtwechsel im Land gefordert. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen berichtet. "Monatelang haben Oromo in der Umgebung der Hauptstadt Addis Abeba demonstriert und nun greift die Protestwelle auf andere ethnische Gruppen im Norden des Landes über", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

gfbvGöttingen. - Der marokkanische Bundesgerichtshof in Rabat hat die umstrittenen Urteile eines Militärgerichts gegen 25 Sahraui-Aktivisten und –Menschenrechtler aus der Westsahara aufgehoben und neue Verfahren vor Zivilgerichten angeordnet. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen berichtet. "Wir begrüßen diese Entscheidung als ersten Schritt zu mehr Gerechtigkeit für die inhaftierten Sahrauis nach einem politisch motivierten Verfahren", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

suedsudanBerlin. - Die humanitäre Lage im Südsudan hat sich infolge der jüngsten Kämpfe weiter verschärft. Das haben zehn im Südsudan tätige Hilfsorganisationen am Donnerstag beklagt. Es sei zurzeit nicht möglich, Millionen von Menschen zu erreichen, die dringend auf Hilfe angewiesen seien. Trotz eines vereinbarten Waffenstillstandes hielten Gewalt und Unsicherheit in der Hauptstadt Juba an und breiteten sich in andere Bundesstaaten aus. Insgesamt benötige die Hälfte der Bevölkerung im Südsudan humanitäre Hilfe.

gfbvGöttingen. - Die Sicherheitslage in Mali hat sich laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Juli 2016 massiv verschlechtert. "Allein in den vergangenen sieben Tagen sind im Norden und im Zentrum des westafrikanischen Landes mehr als 50 Menschen bei politisch motivierter Gewalt zu Tode gekommen", berichtete GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

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