Asien

Schäden durch Erdbeben in Nepal. Foto: Malteser International

Kathmandu/Köln. - Drei Monate nach dem schweren Erdbeben vom 25. April 2015 benötigt Nepal weiter internationale Hilfe. "Die Not der Menschen ist auch nach drei Monaten groß. In dem bitterarmen Land hatten viele schon vor dem Beben nicht viel zum Leben und müssen sich nun aus dem Nichts eine neue Existenz aufbauen", erklärte Oliver Hochedez, Nothilfe-Koordinator von Malteser International, am Mittwoch in Köln.

Indonesiens Präsident Suharto tritt zurück. Foto: Wikipedia

Berlin. - Mit einer Unterschriftenaktion fordern Watch Indonesia! und die indonesische Menschenrechtsorganisation Asia Justice and Rights (AJAR) die Regierung Indonesiens dazu auf, die Verantwortung für den Massenmord von 1965 in Indonesien anzuerkennen. Deutschland müsse die Aufarbeitung dieser blutigen Vergangenheit unterstützen, erklärten die NGOs.

deg kfwKöln. - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) investiert in die Reisproduktion in Kambodscha. Für die Erweiterung einer Reismühle stellt sie dem Unternehmen Angkor Kasekam Roongroeng Co. LtD (AKR) nach eigenen Angaben ein beteiligungsähnliches Darlehen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar bereit. Das im Jahr 2000 gegründete kambodschanische Familienunternehmen kauft Rohreis von lokalen Bauern, verarbeitet ihn und handelt damit.

unicefKöln. - In Nepal sind seit dem Erdbeben vor zwei Monaten laut Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) 245 Fälle von Kinderhandel und Abschiebungen von Kindern in Waisenhäuser verhindert worden. Gemeinsam mit den Kinderschutzbehörden und Kinderechtsorganisationen kämpft UNICEF dagegen, dass Familien aus Not ihre Kinder Menschenhändlern anvertrauen oder in Waisenhäuser geben. Das hat die Organisation am Freitag in Köln mitgeteilt.

amerika 21Kathmandu. - Die kubanische Ärztebrigade Henry Reeves hat seit ihrer Ankunft in Nepal Mitte Mai bereits 4.610 Patienten behandelt und 52 chirurgische Eingriffe durchgeführt. Dies berichtete heute das Lateinamerika-Portal amerika21 unter Berufung auf kubanische Medien.

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