Asien

deg kfwKöln. - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) investiert in die Reisproduktion in Kambodscha. Für die Erweiterung einer Reismühle stellt sie dem Unternehmen Angkor Kasekam Roongroeng Co. LtD (AKR) nach eigenen Angaben ein beteiligungsähnliches Darlehen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar bereit. Das im Jahr 2000 gegründete kambodschanische Familienunternehmen kauft Rohreis von lokalen Bauern, verarbeitet ihn und handelt damit.

unicefKöln. - In Nepal sind seit dem Erdbeben vor zwei Monaten laut Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) 245 Fälle von Kinderhandel und Abschiebungen von Kindern in Waisenhäuser verhindert worden. Gemeinsam mit den Kinderschutzbehörden und Kinderechtsorganisationen kämpft UNICEF dagegen, dass Familien aus Not ihre Kinder Menschenhändlern anvertrauen oder in Waisenhäuser geben. Das hat die Organisation am Freitag in Köln mitgeteilt.

amerika 21Kathmandu. - Die kubanische Ärztebrigade Henry Reeves hat seit ihrer Ankunft in Nepal Mitte Mai bereits 4.610 Patienten behandelt und 52 chirurgische Eingriffe durchgeführt. Dies berichtete heute das Lateinamerika-Portal amerika21 unter Berufung auf kubanische Medien.

Cebu. - Feierlich eröffnet wurde am 13. Mai ein neues, von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt ermöglichtes Katastrophenschutzzentrum auf der philippinischen Insel Cebu. Eine der Festrednerinnen: Christina Schatzl-Gruber aus Neuhofen/Krems. Die 31-jährige Oberösterreicherin, die u.a. an der FH Wiener Neustadt Projektmanagement studiert hat, ist allerdings nicht zum Feiern auf den Philippinen - sie unterstützt die Don Bosco Schwestern von Jänner bis Juli 2015 ehrenamtlich bei der Betreuung benachteiligter Kinder. Der Auslandseinsatz wurde über Eine Welt Arbeit organisiert, das Volontariatsprogramm für qualifizierte Erwachsene von Jugend Eine Welt.

Kathmandu. - 17 Tage nach dem schweren Erdbeben in Nepal kam es am Dienstag erneut zu einem Erdbeben. Laut der Koordinierungsstelle für Humanitäre Fragen der Vereinten Nationen (UNOCHA) kam es innerhalb von dreißig Minuten am Dienstag (12:35 Uhr Ortszeit) in Nepal zu insgesamt fünf Erdstößen, die Nachbeben lagen auf der Richterskala zwischen 5.6 bis 6.3. Laut dem Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam hatte das neue Erdbeben eine Stärke von 7.3 auf der Richterskala. Das National Emergency Operation Centre meldet steigende Opferzahlen. In Nayabazar und in Kathmandu sind mehr-stöckige Gebäude eingestürzt, es werden mehrere Menschen unter den Trümmern vermutet. Der Flughafen in Kathmandu war vorübergehend geschlossen worden. In Indien sollen fünf Menschen gestorben sein. In China wurde eine Tote gemeldet.

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