Asien

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Osnabrück. - Vor 40 Jahren, am 30. April 1975, endete der längste Krieg des 20. Jahrhunderts. Fast 30 Jahre lang hatte Vietnam zunächst gegen Frankreich und seit 1956 gegen die USA um seine Unabhängigkeit gekämpft. Auch heute noch sind die Menschen in Vietnam mit seinen Folgen konfrontiert. Eine Million Menschen leiden noch immer unter den Spätfolgen des Pflanzengiftes Agent Orange, darunter etwa 100.000 Kinder mit angeborenen Fehlbildungen. Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes fordert die Vereinigten Staaten auf, die Opfer endlich zu entschädigen.

Erdbebenopfer in Nepal. Foto: UNDP

Kathmandu. - Tausende Opfer des Erdbebens in Nepal wollen Kathmandu angesichts der schlechten Versorgungslage und aus Sorge um ihre Angehörigen auf dem Land so schnell wie möglich verlassen. Aufgrund von Nachbeben hoffen sie zudem auf mehr Sicherheit außerhalb der Hauptstadt. Am Mittwoch entstanden Unruhen am zentralen Busbahnhof, weil es keine Reisemöglichkeiten gab. Auch die ungleiche Verteilung von Hilfsgütern sorgte für Proteste. Zahlreiche Flüge mit Helfern und Hilfsmaterial mussten wegen Überlastung des Flughafens gestrichen werden. Das nationale Katastrophenmanagement erklärte dennoch, es seien bereits genügend ausländische Helfer im Land.

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Kathmandu. - Das verheerende Erdbeben im Himalaya hat allein in Nepal mehr als 5.000 Todesopfer gefordert. Nach Angaben des Innenministeriums vom Dienstag stieg die Zahl der in Nepal geborgenen Toten auf 5.057, die der Verletzten auf 10.915. Mehr als 450.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Die Sachschäden gehen in die Milliarden. Internationale Hilfsteams versuchen, auch entlegene Dörfer zu erreichen.

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Kathmandu. - Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens im Himalaya ist nach offiziellen Angaben auf mehr als 4.400 gestiegen. Die Regierung Nepals hat den Notstand ausgerufen und ab Dienstag eine drei-tägige Staatstrauer angeordnet. Nepals Premierminister Sushil Koirala hat davor gewarnt, dass sich die Zahl der Toten bis auf 10.000 Menschen verdoppeln könnte. Er forderte ausländische Unterstützung an, insbesondere Zelte und Medikamente werden benötigt. Wasser, Nahrung und Elektrizität sind knapp und die Angst vor Krankheiten wächst. Die meisten Opfer beklagt Nepal (rund 3,300), wo zudem rund 8.000 Menschen verletzt wurden. Auch in Indien und im chinesisch regierten Tibet starben Menschen. Da das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,8 noch nicht umfassend mit Hilfe versorgt werden konnte, ist das ganze Ausmaß der Katastrophe noch nicht absehbar. Die internationale Hilfe ist angelaufen, doch sind viele abgelegene Dörfer noch nicht erreichbar. Das Auswärtige Amt hat 2,5 Millionen Euro Soforthilfe bereit gestellt. Mittlerweile ist es Rettungskräften gelungen entlegene Gebiete zu erreichen.

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Kathmandu. - Nach dem schweren Erdbeben nahe der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu bereiten sich Nothilfe-Organisationen in Deutschland auf den Hilfeeinsatz vor. Nach Angaben der nepalesischen Polizei vom Samstagabend sind mindestens 1.130 Menschen in Nepal ums Leben gekommen. Auch in Indien starben mindestens 36 Menschen, im chinesischen Teil Tibets zwölf und in Bangladesch vier. Die Hilfswerke rufen zu Spenden auf.

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