Lateinamerika

amerika 21Bogotá. - Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat eingestanden, dass bei der Umsetzung der im Friedensabkommen mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Farc) vereinbarten Entwaffnung und Wiedereingliederung der Guerilla in das zivile Leben massive Mängel und Missstände bestehen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Tegucigalpa. - In Honduras ist erneut ein indigener Aktivist ermordet worden. Wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtete, wurde José de los Santos Sevilla am 17. Februar in seinem Haus in der Region Montaña de la Flor im Department Francisco Morazan erschossen. Sevilla war Lehrer und führendes Gemeindemitglied der indigenen Tolupán-Gemeinschaft, der rund 20.000 Menschen angehören. Die polizeilichen Ermittlungen konnten bisher weder Zusammenhänge noch Tatverdächtige ermitteln.

amerika 21Quito. - Der Nationale Wahlrat von Ecuador (CNE) hat bekanntgegeben, dass sich die Bestätigung der endgültigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl bis Mittwoch verzögern wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet. Juan Pablo Pozo, der Vorsitzende des CNE, erklärte, es sei bei etwa fünf Prozent der Wahlzettel zu "numerischen Inkonsistenzen" gekommen. Auch hätten bei einem geringen Prozentsatz der Wahlzettel die Unterschriften der zuständigen Wahlleiter gefehlt.

amerika 21Quito. - Der Kandidat der Regierungspartei Alianza País, Lenín Moreno, hat den direkten Sieg bei den Präsidentschaftswahl in Ecuador im ersten Wahlgang nach Auszählung von knapp 83 Prozent der Stimmen knapp verpasst. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. Moreno erreichte etwa 39 Prozent der Stimmen. Stärkster Widersacher ist der rechte Kandidat Guillermo Lasso (Creo) mit rund 29 Prozent. Moreno scheint damit die 40 Prozent-Hürde zu verfehlen. Dies hätte ihm einen Sieg bereits im ersten Wahlgang garantiert. Es läuft damit auf eine Stichwahl am 2. April zwischen Moreno und Lasso hinaus.

amerika 21Caracas. - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat gegenüber dem sozialistisch regierten Venezuela einen Weg der Konfrontation eingeschlagen. Sie setzte den Vizepräsidenten des südamerikanischen Landes, Tareck El Aissami, auf die "Liste ausländischer Drogenbosse" und unterwarf ihn Sanktionen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. Der US-Präsident sei zudem - vor jedem offiziellen Kontakt mit der venezolanischen Regierung - mit Lilian Tintori, einer Vertreterin der extremen Rechten von Venezuela, zusammengetroffen.

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