Lateinamerika

haiti_port_au_princePort-au-Prince (epo.de). - Einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti ist das ganze Ausmaß der Katastrophe noch nicht abzusehen. Präsident René Préval sprach von Tausenden Toten, es sei aber aber zu früh, um konkrete Zahlen zu nennen. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen berichteten von teilweise chaotischen Zuständen in dem ärmsten Land der westlichen Hemisphäre. Die internationale Hilfe für die Erdbebenopfer ist unterdessen angelaufen. Auch deutsche Organisationen bereiten eine Ausweitung ihrer Hilfsmaßnahmen vor.
haitiPort-au-Prince (epo.de). - Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat den karibischen Inselstaat Haiti erschüttert. Es werden zahlreiche Opfer befürchtet. Der Präsidentenpalast und das UN-Hauptquartier in der Hauptstadt Port-au-Prince seien zerstört worden, berichteten Nachrichtenagenturen. Mehrere Staaten und Hilfsorganisationen kündigten umgehend Soforthilfe an. Haiti gilt als das ärmste Land der westlichen Hemisphäre.
pinera_sebastianSantiago (epo.de). - In Chile muss eine Stichwahl über den neuen Präsidenten entscheiden. Aus der Präsidentenwahl am Sonntag ging der konservative Unternehmer Sebastián Piñera als Sieger hervor. Mit rund 44 Prozent der Stimmen verpasste er aber die absolute Mehrheit. Er muss am 17. Januar in der Stichwahl gegen Ex-Präsident Eduardo Frei antreten, der auf knapp 30 Prozent kam.  
lobo_porfirioTegucigalpa/Berlin (epo.de). - Der Unternehmer Porfirio Lobo von der Nationalen Partei ist Sieger der umstrittenenen Präsidentschaftswahl in Honduras. Nach der Auszählung von rund zwei Dritteln der Stimmen führt er nach Angaben der Wahlkommission mit rund 56 Prozent der Stimmen vor dem Kandidaten der Liberalen Partei, Elvin Santos, der auf rund 39 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei mehr als 60 Prozent. Menschenrechtler zweifelten die Legitimität der Wahl an.
zelaya_rosales_manuel_2006_100Hamburg (epo.de). - Die für Sonntag geplanten Präsidentschaftswahlen werden die politische Krise in Honduras nicht beenden. Davon ist Honduras-Experte Peter Peetz vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg überzeugt. Zwar stünden weder der gestürzte Präsident José Manual Zelaya noch De-facto-Staatschef Roberto Micheletti zur Wahl. Seit dem Staatsstreich am 28. Juni sei aber fraglich, ob die Wahl unter demokratischen Bedingungen stattfinden könne.


Back to Top