Lateinamerika

?oGBogot?/Berlin (epo). - Zwei in Kolumbien entführte Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sind wieder frei. Die beiden internationalen Helfer waren von einer bewaffneten Gruppe im Nordosten Kolumbiens festgehalten worden.

?oGBerlin/Port au Prince (epo). - Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat angesichts der zunehmenden Gewalt in Haiti die bewaffneten Gruppen aufgefordert, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu garantieren und Verwundeten sofortigen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Darüber hinaus müsse die Sicherheit der Mitarbeiter von Hilfsorganisationen gewährleistet werden. Die gewalttätigen Konflikte hatten sich in den vergangenen Wochen in der Hauptstadt Port au Prince ausgeweitet.

Chat der WeltenDüsseldorf (epo). - Geschichte und Kultur der indianischen Völker und ihr gegenwärtiges Alltagsleben stehen im Mittelpunkt des neuen Lehrbuches "Indigene Völker in Lateinamerika", das jetzt im Rahmen des Internetprojekts "Ch@t der Welten" erschienen ist. Das Lehrbuch bietet einen Einblick in die Vielfalt der Kulturen, Sprachen, Weltanschauungen, Lebenssituationen und Rechte indigener Völker in Lateinamerika.

Strassenkinder in Haiti. Foto: SalesianerPort-au-Prince (epo). - Die für den 8. Januar 2006 geplanten Wahlen in Haiti sind erneut auf einen späteren Zeitpunkt verlegt worden. Dies teilte der Vorsitzende des Wahlrates CEP am Wochenende in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince mit. Als Grund für die bisher fünfte Verschiebung wurde angegeben, dass die meisten Wahlzettel und Ausweise noch nicht bei den Wahlberechtigten angekommen seien.

Thilo HoppeBerlin (epo). - Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ), Thilo Hoppe (Bündnis 90/Die Grünen), hat vor einer Stigmatisierung des gewählten bolivianischen Präsidenten Evo Morales als "Linkspopulist" oder "Kokabauer" gewarnt. "Die internationale Staatengemeinschaft sollte das bolivianische Wählervotum respektieren", sagte Hoppe am Dienstag in Berlin. Der Aymara-Indianer dürfe nicht als Exot behandelt werden, der das Land ins Chaos führen werde.

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