Lateinamerika

amerika 21Mexiko-Stadt. - Laut einem Bericht der Beobachtungsstelle für multinationale Konzerne in Lateinamerika (Omal) haben die Aktivitäten spanischer Unternehmen erhebliche negative Auswirkungen auf die Menschenrechtslage in Mittelamerika. Spanische Konzerne aus dem Telekommunikations-, Tourismus- und Energiesektor können demnach ihre Projekte ungeachtet ihrer Wirkungen auf die Bevölkerung und die Gemeinden leicht umsetzten, weil regulative Mechanismen der Staaten nicht wirken und sich Regionen im Zustand eines "nicht erklärten Krieges" (guerra no declarada) befänden, berichtet das Lateinamerika-Portal amerika21.

amerika 21New York. - Zum ersten Mal in 24 Jahren haben die USA sich bei einer Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen gegen die Kuba-Blockade der eigenen Regierung ihrer Stimme enthalten. Diese Entscheidung war vor der schon zum jährlichen Ritual gewordenen Abstimmung über die US-Blockade gegen Kuba von der UN-Botschafterin Washingtons, Samantha Power, angekündigt worden. 191 Staaten verurteilten damit die US-Blockadepolitik, die USA und Israel enthielten sich, berichtet das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag.

fao logoRome. - Some 1,4 million Haitians require food assistance in the wake of Hurricane Matthew, which wrought widespread devastation on supplies and crops across large swaths of the island nation. More than half, 800,000 people, are in dire need of immediate food aid, according to an emergency field assessment. Conducted by the Government of Haiti, the National Coordination for Food Security (CNSA), the World Food Programme (WFP) and the Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) the week after the hurricane, the assessment confirms the pressing need to provide immediate food assistance and help people to start rebuilding their livelihoods.

amerika 21Havanna. - Die Verhandlungsdelegationen der Regierung von Kolumbien und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) diskutieren seit Samstag in der kubanischen Hauptstadt Havanna die Vorschläge, die von Gegnern des Friedensabkommens eingebracht worden sind. Beide Seiten wollen prüfen, ob und inwieweit einzelne Aspekte der Vereinbarungen geändert werden könnten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

amerika 21San Cristóbal de las Casas,. -  Die Guerilla-Organisation Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) und indigene Verbände wollen sich über Wahlen an dem politisch-parlamentarischen System in Mexiko beteiligen. Das ist ein Ergebnis des Fünften Nationalen Indigenen Kongress (CNI), an dem in der Bezirkshauptstadt San Cristóbal de las Casas im südlichen Bundesstaat Chiapas vom 9. bis 14. Oktober 360 Delegierten von 32 indigenen Gruppen aus teilnahmen. Zeitgleich markierte das Datum das 20-jährige Bestehen des Kongresses, nachdem dieser von der verstorbenen EZLN-Kommandantin Ramona 1996 ins Leben gerufen worden war, hieß es am Mittwoch in einem Korrespondentenbericht des Lateinamerika-Portals amerika21.

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