Lateinamerika

amerika 21Havanna. - In Kubas Hauptstadt Havanna haben zehntausende Menschen beim "Marsch des kämpferischen Volkes" und einem traditionellen Staatsakt mit Militärparade des Aufstandes gegen die US-gestützte Diktatur von Fulgencio Batista gedacht, der im Jahr 1956 begann. Der Aufmarsch fand in diesem Jahr zudem zu Ehren des im November verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro statt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

amerika 21La Paz. - Boliviens Präsident Evo Morales hat auf einer Pressekonferenz in Cochabamba ein Dekret zur Begnadigung und Amnestierung von hunderten Gefängnisinsassen unterzeichnet. Laut Innenminister Carlos Romero profitieren davon rund 1.700 Häftlinge in über 64 Gefängnissen des Landes. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet. Insgesamt zähle Bolivien fast 15.000 inhaftierte Personen, davon zwei Drittel in Untersuchungshaft ohne ein reguläres Urteil.

amerika 21Rio de Janeiro. - Die Staatsanwaltschaft des brasilianischen Bundesstaates Rio de Janeiro hat eine weitere Klage gegen das Thyssenkrupp-Stahlwerk erhoben. Diesmal geht es um den Vorwurf, der mittlerweile wegen Korruption in Haft sitzende Ex-Gouverneur Sérgio Cabral habe im Jahr 2010 dem TKCSA-Stahlwerk in Rio widerrechtlich eine Sondergenehmigung zum Hochfahren des zweiten Hochofens gegeben. Dies berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag unter Berufung auf die brasilianische Internetseite Exame.

amerika 21Quito/Brüssel. - Am Montag hat die Nationalversammlung von Ecuador mit einer Gegenstimme, zwei Enthaltungen und zwei ungültigen Stimmen dem Protokoll zum Handelsvertrag Ecuadors mit der EU zugestimmt. Auf der Seite der konservativen Abgeordneten in Ecuador wurde lediglich das späte Zustandekommen des Abkommens kritisiert. Hingegen erklärte die indigene Abgeordnete Lourdes Tiban von Pachakutik, dass der Vertrag die kleinen Produzenten bedrohe, berichtet das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Mittwoch.

amerika 21La Paz. - Der amtierende bolivianische Präsident Evo Morales hat die Aufforderung seiner Partei Bewegung zum Sozialismus (MAS) angenommen, für eine vierte Amtszeit bei den Präsidentschaftswahlen 2019 anzutreten. Er zeigte sich mit den vier möglichen Strategien zu einer erneuten Kandidatur einverstanden, die die Parteimitglieder am vergangenen Samstag auf dem neunten Kongress der MAS in Montero verabschiedet hatten, berichtete das Lateinamerika-Portal am Dienstag.

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