Lateinamerika

BMZBerlin (epo.de). - Nach mehr als 20 Jahren können in diesen Tagen 154 Guatemaltekinnen und Guatemalteken aus Bolivien in ihre Heimat zurückkehren. Die 30 Familien waren in den 80er Jahren nach Bolivien geflohen, um dem diktatorischen Regime und dem Bürgerkrieg in Guatemala zu entkommen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat für die Wiedereingliederung der Betroffenen 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Pro WildlifeMünchen (epo.de). - Zu Beginn der Hauptjagdsaison haben die Tierschutz-Organisationen PRO WILDLIFE und Care for the Wild International (CWI) vor der drohenden Ausrottung der Affenwelt Mittel- und Südamerikas gewarnt. Rund drei Millionen Affen jährlich würden allein im Amazonasgebiet illegal gejagt. Ein neuer Bericht der beiden Organisationen illustriert die fatalen Folgen für die Artenvielfalt. Vor allem großwüchsige Arten wie Woll-, Brüll-, Klammer- und Kapuzineraffen seien inzwischen vielerorts verschwunden.
DEGKöln (epo.de). - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) stellt der brasilianischen Banco Pine S.A. ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar bereit. Das Darlehen soll in Form von Tier-II-Kapital die Eigenmittel der Bank stärken und ihr weiteres Wachstum ermöglichen. Neben dem Privatkundengeschäft hat sich Banco Pine auf kurz- und mittelfristige Finanzierungen für kleine und mittlere Industrieunternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 10 und 70 Mio. Dollar spezialisiert.
DEDBonn (epo.de). - Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) unterstützt den Bau und die Einrichtung eines Friedensmuseums in der Region Baja Verapaz in Guatemala. Das Friedensmuseum solle der Vergangenheitsbewältigung dienen, die Voraussetzung für den Friedensprozess in dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land ist, teilte der DED in Bonn mit. Vor zehn Jahren, am 29. Dezember 1996, endete in Guatemala ein Bürgerkrieg, der rund 200.000 Menschen das Leben kostete.
MisereorAachen (epo.de). - Zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs in Guatemala hat das katholische Hilfswerk MISEREOR auf anhaltende Gewalt und ungelöste Armutsprobleme in dem zentralamerikanischen Land hingewiesen. Offiziell wurde am 29. Dezember 1996 ein 36jähriger Bürgerkrieg beendet, in dem schätzungsweise 200.000 Menschen umkamen. MISEREOR wirft der derzeitigen Regierung vor, völlig unzureichende Schritte zur Minderung der Armut unternommen zu haben.
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