Lateinamerika

Don BoscoBonn (epo). - Nach der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen haben auch die Salesianer Don Boscos die Eskalation der Gewalt im ärmsten lateinamerikanischen Land Haiti beklagt. Zwei Wochen nach Verlängerung des UN-Mandats und der Aufstockung der Blauhelm-Soldaten um 1.000 auf 7.400 habe die Zahl der Morde, Überfälle und Entführungen dramatisch zugenommen. Die Situation in Haiti werde immer bedrohlicher, erklärte der katholische Orden in Bonn.

?rzte ohne GrenzenBerlin/Port au Prince (epo). - Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat die Eskalation der Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung in Haitis Hauptstadt Port au Prince beklagt. Inmer mehr Menschen würden Opfer bewaffneter Banden, erklärte die Organisation in Berlin.

terre des hommesOsnabrück (epo). - Im kürzlich entflammten Konflikt in der Region Cauca im Südosten Kolumbiens finden systematische Verletzungen des humanitären Völkerrechts statt. "Sowohl das kolumbianische Militär wie die FARC-Guerilla nehmen bei ihren Kampfhandlungen keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Das ist völkerrechtswidrig", sagte Andreas Rister, Kolumbien-Experte beim Kinderhilfswerk terre des hommes.

amnesty internationalBerlin (epo). - Ein Jahr nach dem Sturz des haitianischen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide droht das ärmste Land Amerikas in Chaos und Anarchie zu versinken. Polizei und illegale bewaffnete Gruppen töteten auf offener Straße, klagt die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai). Menschen würden willkürlich verhaftet, Gefangene misshandelt. Weite Teile des Landes würden von ehemaligen Armeeangehörigen und Anhängern Aristides kontrolliert. Krankenhäuser und Schulen seien geschlossen. "Elend und Hunger haben endemische Ausmaße angenommen", so ai.

amnesty internationalBerlin (epo). - Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat an Bundeskanzler Gerhard Schröder appelliert, sich beim Staatsbesuch von US-Präsident George W. Bush in Mainz für eine "menschenrechtsgemäße Behandlung der Inhaftierten in Guantánamo" einzusetzen. "Guantánamo hat Prinzip: Seit über drei Jahren missachtet die US-Regierung eklatant völkerrechtliche Grundsätze, wenn sie diese Menschen ohne Anklage, ohne anwaltliche Vertretung, ohne Besuchsmöglichkeit, unter entwürdigenden Bedingungen festhält und foltert oder misshandelt", sagte ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler.
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