Nahost

whhBonn. - Nach dem Beginn der militärischen Offensive auf den Westteil der Stadt Mossul steht die Welthungerhilfe gemeinsam mit Partnern bereit, Flüchtlingsfamilien aus der schwer umkämpften irakischen Stadt zu versorgen. Mehr als 750.000 Menschen leben im Westteil der Stadt und die Vereinten Nationen befürchten, dass sich zwischen 250.000 und 400.000 von ihnen auf die Flucht machen könnten. Nahrungsmittel, Wasser sowie Brennstoff sind nach Monaten der Belagerung knapp geworden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Seit fast zwei Jahren tobt der Krieg im Jemen. Mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung: Mehr als zwei Millionen Menschen sind bislang aus ihren Dörfern und Städten vertrieben worden. Insgesamt seien über 18 Millionen Jemeniten auf humanitäre Hilfe angewiesen, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe am Dienstag in Bonn.

unicefKöln. - Rund 100 Tage nach der Offensive zur Rückeroberung der irakischen Stadt Mossul haben die Kämpfe im Ostteil der Stadt so weit nachgelassen, dass 30 Schulen wieder den Betrieb aufnehmen konnten. 16.000 Schülerinnen und Schüler in Ost-Mossul gehen mit Unterstützung von UNICEF jetzt wieder zur Schule. Währenddessen warnt UNICEF gemeinsam mit anderen internationalen Hilfsorganisationen vor der Zuspitzung der Lage von rund 750.000 Zivilisten im Westteil von Mossul.

ai orgLondon. - Paramilitärische Milizen, die für die irakischen Streitkräfte gegen den selbsternannten Islamischen Staat (IS) kämpfen, verüben Kriegsverbrechen, Racheakte und weitere Gräueltaten mit Waffen aus Regierungsbeständen. Geliefert wurden diese Waffen, laut Amnesty International von den USA, europäischen Ländern, Russland und dem Iran. Das hat Amnesty International in dem neuen Bericht "Iraq: Turning a blind eye. The arming of the popular mobilization units" aufgedeckt.

savethechildrenBerlin. - Save the Children drängt die internationalen UN-Beobachter, innerhalb der nächsten 24 Stunden die Evakuierung der verbliebenen Zivilisten in Aleppo zu überwachen. Es müsse sichergestellt werden, dass die Schwächsten – Kranke, ältere Menschen und Kinder – die Geisterstadt verlassen können. Darüber hinaus fordert die Kinderrechtsorganisation ein Ende der Belagerung in ganz Syrien. Noch immer lebten fast 750.000 Menschen im gesamten Land im Belagerungszustand. Der Wintereinbruch verschärfe die Not.

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