Nahost

worldvisionFriedrichsdorf. - Der Krieg in Syrien geht in sein achtes Jahr. Er konfrontiert Kinder und Jugendliche direkt und indirekt mit schwer vorstellbaren Erfahrungen. World Vision ruft dringend dazu auf, Hilfen für sie nicht zu verzögern. Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation haben mehr als 1.200 syrische Kinder zwischen 11 und 17 Jahren in Syrien, im Libanon und in Jordanien über ihre täglichen Belastungen und Entbehrungen befragt. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag in dem aktuellen Bericht "Beyond Survival" veröffentlicht.

misereorAachen. - Sieben Jahre nach Beginn des Syrienkriegs hat MISEREOR an die Völkergemeinschaft appelliert, sich entschlossener für ein Ende der Gewalt einzusetzen. "Alle bisherigen politischen Versuche sind kläglich gescheitert", erklärte MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. "Wir brauchen dringend wirkungsvolleres Handeln, um den Krieg endlich zu beenden." MISEREOR stockt die Gesamthilfe in Syrien von bislang rund 5,2 Millionen Euro um zunächst 50.000 Euro für den Flüchtlingsdienst der Jesuiten (JRS) auf.

handicap internationalMünchen. - Im syrischen Ost-Ghouta ist das Rehabilitationszentrum einer Partnerorganisation von Handicap International zerstört worden. Die Hilfsorganisation verzeichnete eine starke Zunahme der Gewalt in Syrien, insbesondere in den dicht besiedelten Gebieten Idlib, Afrin und Ost-Ghouta. Lokales Gesundheitspersonal berichtete Handicap International, dass die Notlage der zivilen Bevölkerung in diesen Gebieten immer größer werde. Es gebe dort keine sicheren Zufluchtsorte für die eingeschlossene Bevölkerung.

misereorAachen. - Durch die schweren Bombardements der syrischen Regierungstruppen in und um Damaskus hat sich die Lage der Zivilbevölkerung erneut dramatisch verschlechtert. Der MISEREOR-Partner "Internationaler Flüchtlingsdienst der Jesuiten" (JRS) muss seine Arbeit in Damaskus immer wieder einstellen. "Es ist die schlimmste Phase der Gewalt seit Beginn der Kämpfe 2011. Männer, Frauen und Kinder stehen massiv unter Schock, weil sie erneut Opfer und Zeugen blutiger Angriffe auf Zivilisten geworden sind", berichtete Pater Nawras Sammour vom JRS.

careBonn. - Angesichts der eskalierenden Kampfhandlungen in Idlib und Ost-Ghuta in den letzten Tagen hat die Hilfsorganisation CARE am Freitag davor gewarnt, dass sich die Situation für syrische Familien dramatisch verschlechtert. Mit Nachdruck unterstützt CARE die Forderung der Vereinten Nationen, eine mindestens einmonatige Waffenruhe einzuhalten, damit dringend benötigte Nothilfe für hunderttausende von Menschen organisiert werden kann. 

Back to Top