Wasser

PIKPotsdam. - Ein verbessertes landwirtschaftliches Wassermanagement könnte helfen, die globale Ernährungslücke bis 2050 zu halbieren und einige schädliche Folgen von Klimaveränderungen auf Ernteerträge abzufedern. Zum ersten Mal haben Wissenschaftler systematisch das weltweite Potential untersucht, mehr Nahrung mit der gleichen Menge Wasser zu produzieren, indem Regennutzung und Bewässerung optimiert werden. Sie fanden heraus, dass die Möglichkeiten bislang unterschätzt wurden.

uni tuebingenTübingen. - Der globale Ausbau der Wasserkraft bedroht die artenreichsten Gewässer der Erde. Darauf weisen Wissenschaftler jetzt in einer internationalen Studie hin, in der sie Daten zu den Flüssen Amazonas, Mekong und Kongo auswerten. Allein an diesen drei Flüssen sind 450 große Dämme geplant. Der ökonomische Nutzen von Staudämmen werde häufig überschätzt, die langfristigen Konsequenzen für Artenreichtum und Fischerei hingegen unterschätzt, warnen die Autoren.

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Göttingen. - Ein internationales Forscherteam hat erstmals das Gesamtvolumen des Grundwassers auf der Erde kartiert. Nach Angaben der Wissenschaftler, darunter Forscher der Universität Göttingen, gibt es etwa 23 Millionen Kubikkilometer Grundwasser auf dem Planeten. Weniger als sechs Prozent davon sind allerdings modernes Grundwasser, also Grundwasser, das während der Dauer eines menschlichen Lebens erneuert wird.

bgrHannover. - Grundwasser stellt eine wichtige und weltweit in vielen Regionen die einzige Trinkwasserquelle dar. Um die Grundwasservorräte auf dem afrikanischen Kontinent zu sichern und zu schützen, hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) jetzt gemeinsam mit internationalen Organisationen und mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Trainingshandbuch zur Schulung für ein grenzüberschreitendes Grundwassermanagement in Afrika entwickelt.

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Stuttgart. - Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft adaptieren ihre bereits in Deutschland umgesetzte Idee für ein umfassendes Wassermanagement an die Bedingungen in asiatischen Städten: Für einen Küstenstreifen in der vietnamesischen Stadt Da Nang entwickeln sie jetzt ein Konzept zur Reduktion des Wasserverbrauchs, zur Abwasserreinigung und zur Gewinnung von Dünger.

UFZ logoMagdeburg. - Um die knappen Wasserressourcen der Mongolei zu schonen und nachhaltig zu bewirtschaften, ist es notwendig, dauerhaft tragfähige Maßnahmen zu deren Schutz umzusetzen. Hier engagiert sich das Verbundprojekt "Integriertes Wasserressourcen-Management in Zentralasien: Modellregion Mongolei (MoMo)", das seit 2006 am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert wird. Mit einer Auftaktveranstaltung am 8. September in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, startet nun Projektphase III.

siwiStockholm. - Rajendra Singh of India received the Stockholm Water Prize for his innovative water restoration efforts, improving water security in rural India, and for showing extraordinary courage and determination in his quest to improve the living conditions for those most in need. H.M. King Carl XVI Gustaf of Sweden presented the prize to Rajendra Singh at a Royal Award Ceremony during World Water Week in Stockholm.

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