Wasser

groenland_eis_awi_200Berlin. - Unternehmen und Investoren weltweit sollen ihre wasserbezogenen Risiken künftig schnell und einfach ermitteln können. Dazu haben die Umweltorganisation WWF und der Entwicklungsfinanzierer DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft) jetzt ein Online-Tool eingeführt. Das neu entwickelte Instrument zeigt dabei nicht nur die Wasserrisiken in den Zulieferketten und im Beteiligungsportfolio auf, sondern liefert auch eine Reihe von praktischen Ansätzen zur Risikominderung.
bgr_grundwasserkarte_100Hannover. - Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat eine neue Weltkarte entwickelt, die Grundwasservorkommen und Oberflächenwasser abbildet. Mit der Übersichtskarte "Flusseinzugsgebiete und Grundwasserbecken der Welt" im Maßstab 1 : 50.000.000 will die BGR das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Oberflächengewässern und dem Grundwasser fördern. Ziel ist es, Grundwasser im Ressourcenmanagement stärker zu berücksichtigen.
tdhlogoOsnabrück. - Fast 90 Prozent aller Menschen haben inzwischen Zugang zu sauberem Trinkwasser. "Das ist ein großer Erfolg der letzten 20 Jahre", konstatiert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes. Aber die Ärmsten seien weiter ausgeschlossen, vor allem in Afrika. Weltweit müssten jeden Tag mehr als 3.000 Kinder an Durchfallerkrankungen sterben, die meisten von ihnen verursacht durch verunreinigtes Trinkwasser.
caritas_150Freiburg. - Wenn der Zugang zu sauberem Wasser und ausreichender Hygiene weltweit sichergestellt wäre, könnte täglich das Leben von 4.000 Kindern gerettet werden. Darauf hat Caritas international anlässlich des Weltwassertages am 22. März aufmerksam gemacht. "Wer Menschen vor Katastrophen schützen will, der muss den Zugang zu Wasser sichern. Wasser ist ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung der Welt", sagte Oliver Müller, Leiter von Caritas international.
worldwaterforum6Marseille. - Die Umweltorganisation WWF hat ein "zwiespältiges Fazit" des Weltwasserforums in Marseille gezogen. Die offizielle Ministerdeklaration habe nicht die Kraft, um den lokalen und regionalen Erfolgsmodellen einen ausreichenden globalen Rahmen zu geben, so der WWF. Genau das sei jedoch notwendig, um den zunehmenden Herausforderungen durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum zu begegnen und eine Zuspitzung der Wasserkrise zu verhindern.
fame_100Marseille. - Mehrere tausend Aktivistinnen und Aktivisten der globalen Wasserfriedensbewegung kommen von Mittwoch bis Samstag in Marseille zum vierten Alternativen Weltwasserforum FAME (Forum Alternatif Mondial de l'Eau) zusammen. In mehr als 130 Veranstaltungen werden sie sich über ihre Alternativen einer lokal verankerten, ökologisch und ökonomisch sinnvollen Wasserversorgung austauschen und ihre Ideen eines am Gemeinwohl orientieren Wassermanagements in öffentlicher Hand vorstellen.
worldwaterforum6Marseille. - Die weltweit steigende Nachfrage nach Wasser und seine ungleiche Verteilung können sich zu einer ernsthaften Krise ausweiten. Das geht aus dem vierten Weltwasserbericht der UNESCO hervor, der am Montag auf dem Weltwasserforum in Marseille vorgestellt wurde. Der Bericht fordert angesichts dieser Situation dringend eine bessere internationale Zusammenarbeit.
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