Entwicklungszusammenarbeit

oneBerlin. - Wenige Tage vor der Finanzierungskonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria haben bekannte deutsche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft an Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) geschrieben und ihn gebeten, die Beiträge für den Globalen Fonds zu erhöhen. Unter den Prominenten sind die Schauspieler Jan Josef Liefers und Anna Loos sowie Stefan Kaufmann, der Direktor des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie.

Bonn. - Die Bundesregierung habe das erste Jahr seit der Unterzeichnung der Agenda 2030 und der neuen nachhaltigen Entwicklungsziele nur halbherzig genutzt. Hilfswerke haben am Mittwoch mehr Kohärenz gefordert, um Hunger und Armut bis 2030 zu beseitigen. Besonders arme Gruppen, die bisher nicht von Entwicklungsinitiativen erreicht werden, sollten stärker in den Blickpunkt der deutschen Entwicklungspolitik gerückt werden. Dazu zählen häufig die Opfer von Krisen und Konflikten oder Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen.

bmzBerlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat anlässlich einer Fachkonferenz zu nachhaltigen Stadtkonzepten und städtischer Mobilität auf die Bedeutung urbaner Infrastruktur für die Erreichung der internationalen Klima- und Entwicklungsziele hingewiesen. Gleichzeitig kündigte Müller eine deutsche Investitionsoffensive für urbane Mobilität an.

global fundBerlin. - Anlässlich der ersten Lesung des Haushaltsplans 2017 im Bundestag haben die Entwicklungsorganisationen Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), One und World Vision angemahnt, mit einem Teil der Mehreinnahmen für den Bund internationale entwicklungspolitische Zusagen umzusetzen. Kürzlich war bekannt geworden, dass der Bund im ersten Halbjahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes einen Finanzierungsüberschuss von 9,7 Milliarden Euro erzielt hat.

bmzBerlin. - Im Rahmen seiner dreitägigen Reise nach Israel und Palästina hat Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, von beiden Seiten stärkere Anstrengungen gefordert, um bei wichtigen Schlüsselprojekten für die palästinensische Entwicklung schneller und sichtbarer voranzukommen.

misereorBonn. - Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR sieht die Zivilgesellschaft in den Partnerländern zunehmend unter Druck. In mehr als 100 Ländern der Welt sei die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen zum Teil vehement eingeschränkt, sagte Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am Mittwoch bei der Vorlage der Jahresbilanz 2015. Das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit werde vielerorts mit Füßen getreten.

bmzBerlin. - Internationale Musik und Tanz, ein von Kindern geschriebener Zukunftsvertrag und eine Koch-Show, die ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzt. Das erwartet die Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 28. August im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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