Weltwirtschaft

Berlin. - Beim CETA-Vertrag habe die EU es versäumt, dringend notwendige Reformen vorzunehmen, die eine menschenrechtsbasierte und sozial-ökologisch nachhaltige Handelspolitik gewährleisten. Dass eine solche Reform dringend notwendig ist, zeigt die am Dienstag vorgestellte Studie, die von Brot für die Welt, Forum Umwelt und Entwicklung, UnternehmensGrün und ver.di in Auftrag gegeben wurde.

making sence of CETA

Frankfurt/Main. - Das Europäische Parlament wird voraussichtlich im Februar über das Handelsablkommen CETA abstimmen. Im Falle einer Zustimmung müssten danach alle EU-Staaten das Abkommen ratifizieren. Mit "CETA - Lesen und Verstehen" hat die Zivilgesellschaft am Donnerstag eine umfassende internationale Analyse des Vertragstextest vorgelegt.

oxfam ungleichheit2017

Berlin. - Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt - und nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar). Das geht aus dem Bericht "An Economy for the 99 Percent" hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Montag zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt hat.

attac 150Frankfurt/Main. - Attac hat begrüßt, dass das am Dienstag beginnende Weltwirtschaftsforum die zunehmende soziale Ungleichheit als eines der zentralen globalen Probleme sieht. Das globalisierungskritische Netzwerk wirft den versammelten Topmanagern und Politikern aber vor, aus dieser Erkenntnis keine Konsequenzen zu ziehen.

wtoGenf. - Der derzeitige Amtsinhaber Roberto Azevêdo ist der einzige Kandidat für die künftige Amtsperiode des Generaldirektors der Welthandelsorganisation (WTO). Das hat der Vorsitzende des Generalrats der WTO, Norwegens Botschafter Harald Neple, jetzt in Genf bekanntgegeben. Azevêdos derzeitige Amtsperiode endet am 31. August 2017.

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