Weltwirtschaft

attacFrankfurt. - Die G20-Agenda der Bundesregierung kommt einem Brandbeschleuniger für mehr Instabilität der Weltwirtschaft und globale soziale Ungleichheit gleich, kritisiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac. Am Donnerstag übernimmt Deutschland die G20-Präsidentschaft. Bereits am Mittwoch finden dazu eine Fachkonferenz sowie die öffentliche Auftaktveranstaltung des Bundesfinanzministeriums statt.

kfskBerlin. - Ein Bericht des International Labour Rights Forum hat massive Versäumnisse bei der Behebung von Sicherheitsmängeln in Zulieferfabriken von Mitgliedsunternehmen der Alliance for Bangladesh Worker Safety aufgedeckt. Zudem werden viele der Fabriken auf der Webseite der Alliance als "on track" (auf Kurs) bezeichnet, obwohl sie schwerwiegende Sicherheitsmängel aufweisen. Diese Einstufung verharmlose Versäumnisse der Unternehmen bei der Behebung schwerwiegender Mängel zu einem vereinbarten Zeitpunkt, erklärte die Kampagne für saubere Kleidung.

erlassjahrDüsseldorf. - Als erstes Land, das unter der Initiative für hoch verschuldete arme Länder entschuldet wurde, muss Mosambik seinen Schuldendienst teilweise einstellen. Betroffen davon sind die Zahlungen an die Inhaber von Anleihen an drei staatlichen Firmen, von denen die Öffentlichkeit und die Geber erst im April diesen Jahres erfuhren. Das hat das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de jetzt berichtet.

attacFrankfurt. - Gegenaktivitäten zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg sowie der weitere Widerstand gegen CETA, TTIP und andere Freihandelsabkommen werden im kommenden Jahr die Schwerpunkte des Engagements von Attac Deutschland bilden. Das haben die Aktiven des globalisierungskritischen Netzwerkes bei ihrem Ratschlag in Frankfurt am Main beschlossen.

Berlin. - Eine neue Studie hat erstmals die Munitionsexporte des größten Rüstungskonzerns in Deutschland, der Rheinmetall AG untersucht. Die Analyse der Organisation urgewald und dem Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit zeigt, dass der in Düsseldorf beheimatete Konzern in großem Umfang Munition und Munitionsfabriken in Kriegs- und Krisengebiete sowie an autoritäre Staaten liefert, die systematisch die Menschenrechte verletzen. Beispiele sind Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bahrain. Diese Exporte haben Rheinmetall, zu einem der wichtigsten Player auf dem Munitionsmarkt gemacht, so das Ergebnis der Studie.

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