Weltwirtschaft

germanwatchBerlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat am Montag ein gemischtes Fazit des G20-Gipfels in China gezogen. "Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz spielen im Abschlussdokument der G20 eine wichtigere Rolle als bei vorangegangenen G20-Gipfeln. Doch an vielen Stellen wirkt das wie reine Rhetorik, nicht wie eine Selbstverpflichtung zum ernsthaften Handeln", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

germanwatchBonn. - Ein Umsteuern in Richtung Nachhaltigkeit und Erreichen der Pariser Klimaziele hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch anlässlich des G20-Gipfels in Hangzhou gefordert. "Die Staats- und Regierungschefs der G20 müssen deutlich machen, dass das Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Klimaziele aus dem Pariser Abkommen einen tiefgreifenden Umbau der Weltwirtschaft erfordert", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

medicoBerlin. - Gerechtigkeit für 260 Tote und 32 Verletzte: Das fordern die Überlebenden und Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karachi (Pakistan). Vier von ihnen reichten im März 2015 beim Landgericht Dortmund Klage den deutschen Textildiscounter KiK ein, der nach eigenen Angaben Hauptkunde der im September 2012 abgebrannten Fabrik war. Am Dienstag hat das Gericht entschieden, berichtet medico international: Es sieht sich zuständig und die Kläger erhalten Prozesskostenhilfe.

venro 200Berlin. - Anlässlich des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou am 4. und 5. September hat der entwicklungspolitische Verband VENRO am Freitag einen Kurswechsel der Politik der Gruppe der 20 gefordert. Der Verband kritisiert außerdem die zunehmenden Repressionen gegenüber der Zivilgesellschaft.

stop ttipBerlin. - Mit sieben parallelen Großdemonstrationen will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September in Deutschland auf die Straße bringen. Unmittelbar vor dem SPD-Parteikonvent zu CETA sowie dem entscheidenden Treffen des EU-Handelsministerrats soll der bundesweite Demonstrationstag den bisherigen Höhepunkt der Proteste markieren.

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