Weltwirtschaft

urgewaldWashington. - Die Weltbankgruppe hat trotz ihres im Jahr 2013 beschlossenen weitgehenden Kohle-Ausstiegs auf versteckten Wegen die massive Kohle-Expansion in Asien mitfinanziert. Dies zeigt das Resultat einer neuen Untersuchung, die kurz vor Beginn der Weltbank-Jahrestagung in dieser Woche veröffentlicht wurde.

Berlin. - Ein Bündnis aus Umwelt-und Menschenrechtsorganisationen hat am Dienstag an die Bundesregierung appelliert, die Verhandlungen über ein Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen nicht länger zu boykottieren. Die nächste Verhandlungsrunde findet vom 24. - 28. Oktober beim UN-Menschenrechtsrat in Genf statt. Die Vereinigten Staaten, Japan und die EU haben ihre Mitwirkung bislang verweigert. Das EU-Parlament hingegen befürwortet ein Ende der Blockadehaltung. Am Dienstag findet in Berlin eine Veranstaltung zum Thema mit der Menschenrechts-Beauftragten Bärbel Kofler statt.

stop ttipBerlin. - Mit bundesweit sieben Großdemonstrationen (Köln, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Leipzig, Frankfurt/M.) will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) und mit den USA (TTIP) auf die Straße gehen. Germanwatch begrüßt diese Initiative und ist bei den Protesten in Berlin und Köln dabei.

oxfamBerlin. - Millionen Menschen sind weltweit in Gefahr, infolge von Landverkäufen von ihren Flächen vertrieben zu werden. Die Landverkäufe hätten in den letzten vier Jahren stark zugenommen, eine Eskalation von Konflikten sei abzusehen, warnt ein neuer Oxfam-Bericht. Der Report analysiert das Thema Landraub anhand zahlreicher Fälle.

inkotaBerlin. - Global tätige Textilunternehmen müssen für die Wahrung der Menschenrechte in ihren Lieferketten Verantwortung tragen und haftbar gemacht werden können. Das hat INKOTA nach der Bekanntgabe der Internationalen Arbeitsrechtsorganisation (ILO) im Fall Ali Enterprises gefordert. Der deutsche Textildiscounter KiK zahlt demnach ab 2017 Entschädigungen in Höhe von 5,15 Millioen US-Dollar an die Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in seiner pakistanischen Zulieferfabrik.

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