Weltwirtschaft

hoffnungszeichenKonstanz. - Anlässlich des Formel-1-Rennens am kommenden Wochenende in Hockenheim hat die Hilfsorganisation "Hoffnungszeichen" den Erdölkonzern Petronas aufgefordert, die durch seine Ölförderung im Südsudan verursachten Schäden zu beseitigen. Petronas, Titelsponsor der Mercedes-Silberpfeile, vergifte mit seinen Produktionspraktiken Mensch und Umwelt, erklärte Hoffnungszeichen.

greenpeaceMünchen. - Greenpeace-Aktivisten haben am Freitag vor der Siemens-Zentrale in München gegen eine Beteiligung des Konzerns am Bau des Sao-Luiz-do-Tapajós Staudamms im brasilianischen Amazonasgebiet protestiert. Die Umweltschützer zeigten lebensgroße Bilder von Angehörigen des vom Damm bedrohten Munduruku-Volkes und Banner mit der Aufschrift "Siemens: Keine weiteren Staudämme im Amazonas!" Der Protest war Teil weltweiter Demonstrationen an Siemens-Zentralen.

Berlin. - Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensvereinigung "future – verantwortung unternehmen" fordern, dass Unternehmen noch umfassender Auskunft darüber geben, wie sie Verantwortung für die sozialen und ökologischen Auswirkungen in ihren Lieferketten übernehmen. In ihrem Ranking der Nachhaltigkeitsberichte bewerten IÖW und future derzeit die Berichte der 150 größten deutschen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie Berichte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

unctad14Nairobi. - Rund 90 Länder haben auf der 14. Tagung der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD XIV) in Nairobi (Kenia) eine von mehreren UN-Organisationen unterstützte Initiative unterzeichnet, die schädliche Subventionen für die Fischerei beendigen soll. Die Subventionen belaufen sich laut UNCTAD auf weltweit rund 35 Milliarden US-Dollar, wovon 20 Milliarden Dollar direkt zur Überfischung beitragen.

robin woodHamburg. - Als weltweit erstes Land erfüllt Indonesien nach Ansicht von EU-Kommission und Europäischem Rat alle Bedingungen des EU-Aktionsplanes gegen illegalen Holzeinschlag FLEGT (Forest Law Enforcement Governance and Trade). ROBIN WOOD hat die damit einhergehende Öffnung des EU-Markts für indonesische Tropenholzimporte vor dem Hintergrund weiterhin stattfindender Umweltverbrechen und Korruption in dem Land am Freitag scharf kritisiert.

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