Weltpolitik

handicapDubrovnik . - Auf der ersten Überprüfungskonferenz zur Konvention über ein Verbot von Streubomben in Dubrovnik haben die anwesenden Vertragsstaaten in einer gemeinsamen Erklärung jeden Einsatz dieser grausamen Waffen, die zu 92% Zivilbevölkerung treffen verurteilt. Nur Großbritannien, Kanada und Australien äußerten Vorbehalte zur gemeinsamen Erklärung im Blick auf mögliche militärische Kooperation mit Staaten, die dem Verbotsvertrag nicht beigetreten sind. Das hat die Menschenrechtsorganisation Handicap International am Freitag berichtet.

helpage 100Osnabrück. - Die international tätige Hilfsorganisation HelpAge hat am Mittwoch zum dritten Mal den Weltalten-Index veröffentlicht, der die Lebenssituation älterer Menschen weltweit vergleicht. "Die Ungleichheiten verschärfen sich und Sparprogramme treffen in vielen Ländern die Älteren hart", erklärte Michael Bünte, Geschäftsführer von HelpAge Deutschland. Auch europäische Länder seien davon zunehmend betroffen. So sei die Situation Älterer in Griechenland ähnlich schlecht wie in Sub-Sahara Afrika.

global goals 720

New York. - Mit prominenter Unterstützung durch Künstler, Spitzensportler, Schauspieler und Unternehmern aus der ganzen Welt startet am Donnerstag in New York die Kampagne "Global Goals". Sie hat zum Ziel, die Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG), die von den Vereinten Nationen Ende diesen Monats in New York offiziell verabschiedet werden, überall auf der Welt bekannt zu machen.

handicapGenf. - Der jährliche Bericht (Streubomben-Monitor) über den Einsatz von Streubomben, die Vernichtung dieser Waffen und den Stand der Unterstützung der betroffenen Länder ist am Donnerstag in Genf vorgestellt worden. Seit dem 1. Juli 2014 wurden Streubomben in fünf Ländern verwendet -  so oft wie nie, seit das Abkommen über ein Verbot dieser Waffen am 1. August 2010 in Kraft getreten ist. 

aaBerlin. - In Cancún (Mexiko) findet derzeit die erste Vertragsstaatenkonferenz des Vertrags über den Waffenhandel (Arms Trade Treaty - ATT) statt. Die Konferenz dauert bis zum 27. August. Mehr als 600 Delegierte aus Vertrags-, Zeichner- und Beobachterstaaten sowie von internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wollen auf der Konferenz die Weichen für eine effektive und möglichst universelle Umsetzung des ATT stellen.

dsw 100Hannover. - Die Weltbevölkerung wird von heute rund 7,3 Milliarden bis zum Jahr 2050 auf voraussichtlich 9,7 Milliarden Menschen wachsen. Mit dieser neuen Projektion korrigieren die Vereinten Nationen ihre Hochrechnungen aus dem Jahr 2013 um mehr als 170 Millionen Menschen nach oben – unter anderem weil die Fertilitätsraten weniger stark sinken, als noch vor zwei Jahren angenommen worden war. Im Jahr 2100 werden voraussichtlich sogar 11,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben.

gpf 300Berlin. - Die Lücke zwischen den global anstehenden Problemen und den finanziellen Kapazitäten der Vereinten Nationen wird immer größer. Da die ordentlichen Beiträge der Mitgliedsstaaten zur Finanzierung des UN-Systems nicht steigen, werden immer größere Summen an freiwilligen Beiträgen geleistet und zweckgebunden. Zudem steigt der Einfluss privater Geber. Das zeigt ein neuer Report des Global Policy Forums (GPF).

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