Gesundheit

unicef Köln. - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) schätzt, dass bis zum Jahr 2030 fast 70 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben, wenn nicht mehr gegen die hohe Kindersterblichkeit getan wird. Investitionen in das Überleben und die Gesundheit der ärmsten und am stärksten benachteiligten Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern sind zwar anfangs meist teurer, rechnen sich aber langfristig: Pro Million eingesetzte Dollar oder Euro können dadurch fast doppelt so viele Kinderleben gerettet werden wie bei vergleichbaren Investitionen in nicht-arme Bevölkerungsgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue UNICEF-Analyse "Narrowing the Gaps: The power of investing in the poorest children".

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Berlin. - In most regions of the world menstruation has traditionally been a taboo and negative attitudes as well as myths around this topic rather than knowledge and health concerns still dominate women´s and girl´s lives. As a rather new issue in the development sector Menstrual Hygiene Management (MHM) quickly gained attention and hundreds of organizations picked up the topic and realized various interventions. In 2014 WASH UNITED introduced the first International Menstrual Hygiene Day. Four years later Entwicklungspolitik Online spoke with Ina Jurga, International Coordinator of the Menstrual Hygiene Day at WASH UNITED in Berlin about the accomplishments and future challenges around this sensitive topic.

dswHannover. - Im vergangenen Jahr wurden 777.000 Mädchen unter 15 Jahren in Entwicklungsländern Mütter – das sind 2.100 Geburten jeden Tag. Weit über die Hälfte (58 Prozent) der Mütter unter 15 Jahren leben in Afrika. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des US-amerikanischen Guttmacher Instituts hervor. Erste sexuelle Erfahrungen von Mädchen unter 15 Jahren finden der Studie zufolge meist unter Zwang und Gewalt statt. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung fordert angesichts der Studienergebnisse mehr Sexualaufklärung.

c20Berlin. - Anlässlich der G20-Gesundheitsministerkonferenz am Freitag und Samstag in Berlin haben zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt ihre gemeinsame Forderung nach stärkeren Gesundheitssystemen bekräftigt, um Pandemien und Antibiotika-Resistenzen effektiver bekämpfen zu können.

malteser internationalKöln. -  Zwei Jahre nach der großen Ebola-Epidemie in Westafrika sind in der DR Kongo erneut Menschen an Ebola erkrankt, 3 Menschen sind bereits an dem Virus gestorben. In der vom Ebola-Ausbruch betroffenen Provinz Bas-Uélé im Nordosten des Landes arbeiten nur wenige Hilfsorganisationen, schnelle internationale Hilfe ist schwierig, berichtete Malterser International am Donnerstag. So wie die Weltgesundheitsorganisation unterstützt Malteser nun die örtlichen staatlichen Gesundheitseinrichtungen.

caritas 150Freiburg. -  Die Unterstützung der einfachen Menschen ist in Nordkorea weiterhin dringend notwendig. Darauf haben Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, und Oliver Müller, Leiter von Caritas international, nach dem Besuch von Caritas-Projekten in Pjöngjang hingewiesen.

bfdwBerlin. - Vor dem Gesundheitsministertreffen der G20-Staaten am Freitag in Berlin hat Brot für die Welt die G20-Staaten am Dienstag aufgefordert, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als zentrale Instanz für globale Gesundheitsanliegen zu stärken und damit die Gesundheitsversorgung weltweit in den Blick zu nehmen.

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