Gesundheit

savethechildrenBerlin. -  Die Kinderrechtsorganisation Save the Children hat am Donnerstag fordert, dass die Bundesregierung im G20-Jahr ihre Beiträge im Bereich globale Gesundheit signifikant erhöht. "Wir begrüßen, dass Gesundheit erstmals auf der G20-Agenda mit einem Ministertreffen steht", sagte Anna Wasiak, Referentin für Gesundheit bei Save the Children.

whoKöln. - Das Vorhaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Bill and Melinda Gates Foundation in ihr Verwaltungsgremium aufzunehmen, ist auf breite Kritik gestoßen. 30 internationale Organisationen aus den Bereichen Gesundheitspolitik, Verbraucherschutz und Menschenrechte, darunter die BUKO Pharma-Kampagne und die Menschenrechtsorganisation FIAN, haben in einem offenen Brief erhebliche Bedenken geäußert. Die Gates-Stiftung habe große Teile ihres Vermögens in den Pharmasektor sowie in die Nahrungs- und Getränkeindustrie investiert. Das sei ein erheblicher Interessenkonflikt, denn sowohl Arzneimittel als auch ungesunde Lebensmittel würden durch die WHO reguliert.

dahwWürzburg. -  Trotz aller Bemühungen gegen Lepra wird jährlich bei mehr als 220.000 Menschen weltweit eine Neuerkrankung festgestellt. Das könnte sich bald ändern: Die DAHW und ihre Partner in der Lepra-Forschungs-Initiative (LRI) erforschen gerade eine Prophylaxe, die viele Menschen vor einer Ansteckung bewahren kann. 

Toiletten Indien

Neu-Delhi. - Indien fehlt es an Toiletten. Fast die Hälfte der Bevölkerung erleichtert sich im Freien. Mit der "Swachh Bharat Mission" (Mission Sauberes Indien) soll damit Schluss sein. Die Kampagne wurde 2014 von Premierminister Narendra Modi ins Leben gerufen. Bis zum 2.Oktober 2019, dem 150. Geburtstag Ghandis, sollen 120 Millionen Toiletten im Land installiert werden. Es geht schleppend voran, denn das Thema rüttelt an religiösen und patriarchalen Vorstellungen.

dsw neuHannover. - Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat am Dienstag kritisiert, dass der neue US-Präsident Donald Trump unmittelbar nach seiner Amtseinführung die sogenannte Mexiko City Policy wieder eingeführt hat. Der Richtlinie zufolge werden allen Organisationen, die Abtreibungen anbieten, sich für deren Legalisierung einsetzen oder Frauen zum Thema Schwangerschaftsabbruch beraten, US-amerikanische Entwicklungsgelder komplett gestrichen – auch für solche Angebote, die nichts mit Schwangerschaftsabbrüchen zu tun haben.

cbmBensheim. - Lesen, lernen und sich mit anderen austauschen können - das war das Ziel des blinden Louis Braille, als er 1825 mit gerade mal 16 Jahren eine tastbare Punkteschrift entwickelte. Seither ermöglicht die nach ihm benannte Brailleschrift blinden und sehbehinderten Menschen Zugang zu Informationen und damit bessere Chancen für ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) fordert deshalb zum Welt-Braille-Tag (4. Januar), mehr Texte auch in Brailleschrift zugänglich zu machen.

whoLondon. -  Die jährliche Zahl der Malaria-Neuinfektionen ist seit dem Jahr 2010 weltweit um 21 Prozent auf derzeit 212 Millionen gesunken. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Malaria-Todesfälle um 29 Prozent weltweit auf heute 429.000 pro Jahr. Afrika südlich der Sahara ist am stärksten von der Krankheit betroffen: Auf die Region entfallen mehr als 90 Prozent aller Malaria-Neuinfektionen und -Todesfälle. Das geht aus dem Malaria-Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, der am Dienstag in London vorgestellt worden ist.

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