Gesundheit

dahwWürzburg. - Mehr als zehn Millionen Menschen sind im Jahr 2015 an Tuberkulose erkrankt, fast 1,8 Millionen daran gestorben. Auf diese traurige Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe am Mittwoch hingewiesen. Sie fordert von den Regierungen der reichen Länder, mehr in Forschung zu investieren. Medikamente oder Impfstoffe müssten aber auch für Menschen in armen Ländern bezahlbar sein.

whoHannover. -  Im Jahr 2015 starben 1,4 Millionen Menschen an Tuberkulose – 22 Prozent weniger als noch im Jahr 2000. Trotz des Rückgangs zählt Tuberkulose noch immer zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Die Zahl der Neuerkrankungen lag zuletzt bei 10,4 Millionen, darunter eine Million Kinder. Dank effektiver Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten wurden seit dem Jahr 2000 insgesamt 49 Millionen Menschenleben gerettet. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten globalen Tuberkulosebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Berlin. - Die Augenkrankheit Grauer Star ist eine der Hauptursachen für Erblindungen und Sehbehinderungen: Von den 39 Millionen blinden Menschen weltweit haben rund die Hälfte den Grauen Star, fast alle von ihnen leben in Entwicklungsländern. Dabei ist gerade diese Krankheit heilbar, schon durch eine kleine Operation können Graue-Star-Betroffene wieder sehen. Zum Welttag des Sehens (13. Oktober) fordern die Christoffel-Blindenmission (CBM) und das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) daher, vermeidbare Erblindungen noch stärker zu bekämpfen und auch für Menschen in den Armutsregionen der Welt das Recht auf Augenlicht zu verwirklichen.

bmzBerlin. – Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat am Mittwoch eine Partnerschaftsinitiative mit der größten gemeinnützigen deutschen Stiftung unterzeichnet. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) und das Entwicklungsministerium werden mit der neuen Initiative "Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit" den Wissensaustausch zwischen Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern.

venro 200Berlin. - Anlässlich der Gesundheitskonferenz "Leave no one behind in Global Health" hat der entwicklungspolitische Verband VENRO zusätzliche Bemühungen gefordert, um bis 2030 weltweit eine allgemeine Gesundheitsversorgung zu erreichen.  "Wir brauchen neue Konzepte und weitere Anstrengungen, um bis 2030 Gesundheit für alle Menschen der Erde zu erreichen. Das wird ein Kraftakt, aber Gesundheit ist mehr als Krisenmanagement: Jeder Mensch hat ein Recht auf Gesundheit!", sagte Maike Röttger, Vorstandsmitglied von VENRO.

savethechildrenBerlin. - Save the Children setzt in den kommenden fünf Jahren zwei Milliarden US-Dollar für Mütter- und Kindergesundheit ein. Die Organisation stellte am Dienstag in Berlin den neuen Bericht "A Common Cause – Reaching every woman and child through Universal Health Coverage" vor. Er fordert die zwingende Verknüpfung einer Universellen Gesundheitsversorgung (Universal Health Coverage, UHC) mit einer Versorgungskontinuität für junge Frauen, werdende Mütter und Kindern in ihren ersten Lebensjahren.

dswHannover. - Weltweit lässt sich jede dritte Frau (30 Prozent), die verhütet, sterilisieren. Damit ist die weibliche Sterilisation die verbreitetste Verhütungsmethode weltweit. Das hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltverhütungstages (26. September) bekanntgegeben. An zweiter Stelle folgt die Spirale mit 21 Prozent.

Back to Top