Gesundheit

?ogLagos/Berlin/New York (epo). - HIV/Aids-Patienten in ärmeren Ländern wird der Zugang zu neuen Medikamenten weiter vorenthalten. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisierte als aktuelles Beispiel die neue Version eines Medikamentes des Herstellers Abbott. Die neue Formulierung des Kombinationspräparates (Lopinavir/Ritonavir) sei im Gegensatz zur alten Version hitzebeständig und könne unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Doch obwohl das in Deutschland hergestellte Mittel dringend in Afrika, Asien und Lateinamerika benötigt würde, sei es bislang nur in den USA erhältlich.

Dif?mTübingen (epo). - Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. "100 Jahre Difäm - der Mensch ist die Medizin des Menschen - Kranke behandeln und Not leidenden Menschen helfen" lautet das Motto des Instituts im Jubiläumsjahr. Das Difäm ist in weltweiter Vernetzung mit seinen Partnern in wirtschaftlich armen Ländern aktiv. Die dazugehörige Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus feiert ihr 90-jähriges Bestehen.

CBMBensheim (epo). - Die Christoffel-Blindenmission hat eine neue internationale Website. "Die Website enthält detaillierte und aktuelle Informationen über die Programmarbeit der CBM für Menschen mit Behinderungen in den Entwicklungsländern", erklärte Christian Garms, Direktor der Christoffel-Blindenmission in Bensheim.

AidsBamako (epo). - HIV/Aids ist kein Tabu-Thema mehr in Mali. Dass dem so ist, ist auch dem aktiven Einsatz der religiösen Führer zu verdanken. Muslime wie Christen engagieren sich verstärkt für eine Sensibilisierung hinsichtlich dieser Gefahr. Und Mali ist kein Einzelfall. Gerade der Einfluß traditioneller muslimischer Autoritäten findet aktuell mehr Berücksichtigung unter entwicklungspolitischen Akteuren. Oft ermutigt und finanziert von internationalen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, wirken die Religiösen auf ihre Gläubigen ein, sei es zur Friedenserhaltung oder zur Eindämmung der Immunschwäche-Krankheit Aids.

UNAIDSBerlin (epo). - Weltweit sind mehr als 40 Millionen Menschen mit dem Aids-Virus infiziert. Dies geht aus dem neuen Bericht "AIDS Epidemic Update 2005" hervor, den die Weltgesunheitsorganisation WHO und UNAIDS heute in Genf veröffentlichten. Für das Jahr 2005 rechnen die beiden Organisationen mit 4,9 Millionen Neuinfektionen. Im Jahr 2004 sind weltweit mehr als 3,1 Millionen Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben.
Dif?mTübingen (epo). - Anlässlich der Veröffentlichung des "Aids epidemic update", des jährlichen Berichts von UNAIDS und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen auf die Bedeutung der Prävention hingewiesen. Auch wenn in einigen Ländern die Zahl der Neuinfektionen mit HIV bei Erwachsenen zurückgegangen sei, zeige der weltweite Trend eine weitere Ausbreitung von HIV/Aids, erklärte die Difäm-Aidsexpertin Sonja Weinreich.

Dif?mTübingen (epo). - Kaum ein anderes Thema in der entwicklungspolitischen Diskussion unterliegt so rasanten Veränderungen wie HIV/Aids. Daher ist im Oktober 2005 im Lembeck Verlag eine vollständig überarbeitete Auflage des Buches "Aids - Eine Krankheit verändert die Welt" erschienen. Die Autoren und Aidsexperten Sonja Weinreich und Christoph Benn zeigen darin die neuesten Entwicklungen zu HIV/Aids, antiretroviraler Therapie, Prävention und anderen relevanten Themenkomplexen auf.

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