Gesundheit

Berlin (epo). - Trotz Fortschritten in der Behandlung von Menschen mit HIV/Aids haben noch immer zu wenige Patienten in ärmeren Ländern Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten. Die Geberländer und die Regierungen der betroffenen Staaten müssten mehr Geld in den Kampf gegen die Erkrankung investieren und nationale HIV/Aids-Programme ausweiten, forderte die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Die große Mehrheit der HIV-Infizierten werde überhaupt nicht behandelt, kritisierte die Ärzte-Organisation.

Eschborn (epo). - Die Zahl der HIV-infizierten Frauen und Mädchen steigt in den letzten Jahren rasant an. Im südlichen Afrika seien bereits fast 60 Prozent der Menschen, die mit HIV/Aids leben, Frauen, teilte die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn mit. Mädchen und Frauen seien aufgrund von biologischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren stärker gefährdet, sich mit dem Virus zu infizieren. Bestimmte kulturelle Werte und Normen erhöhten zusätzlich ihr Ansteckungsrisiko.

Berlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat ein neues Positionspapier des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vorgestellt. Die Infektionsrate lasse sich senken, wenn auf allen Ebenen zusammen gearbeitet werde, sagte die Ministerin.

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