Gesundheit

dsw 100Hannover. - Jeden Tag sterben 4.100 Menschen an Tuberkulose – insgesamt 1,5 Millionen Menschen jährlich. Damit ist Tuberkulose (TB) neben Aids die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. Fast alle dieser Todesfälle (95 Prozent) ereignen sich in Entwicklungsländern. 9,6 Millionen Menschen erkranken jährlich an Tuberkulose. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages (24. März) hingewiesen.

Berlin. - Tuberkulose (TB) und HIV sind die weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten mit je über einer Million Todesfälle jährlich. 2014 starben laut Weltgesundheitsorganisation 1,5 Millionen Menschen durch TB, wovon 0,4 Millionen Todesfälle aus einer Koinfektion mit HIV resultierten. Anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages (24. März) haben die zivilgesellschaftlichen Netzwerke von Stop-TB Forum, Aktionsbündnis gegen AIDS und DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe auf einen dramatischen Handlungsbedarf hingewiesen.

Genf. - An estimated 12.6 million people died as a result of living or working in an unhealthy environment in 2012 - nearly 1 in 4 of total global deaths, according to new estimates from the World Health Organization (WHO). Environmental risk factors, such as air, water and soil pollution, chemical exposures, climate change, and ultraviolet radiation, contribute to more than 100 diseases and injuries, the WHO announced on Tuesday.

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Frankfurt/Main. - Aufgrund von unklaren Regelungen und fachlichen Wissensdefiziten wird die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten verkompliziert, verzögert und verschlechtert. Die Informationsplattform www.gesundheit-gefluechtete.info wurde am Freitag von einem Netzwerk der medizinischen Flüchtlingshilfe vorgestellt. Akteure aus Politik, Verwaltung und Gesundheitswesen sollen über die komplexe rechtliche Situation im Gesundheitsbereich aufgeklärt werden. 

Jena. - Sepsis ist die häufigste Ursache vermeidbarer Todesfälle weltweit. In Entwicklungsländern gehen 60 bis 80 Prozent aller infektionsbedingten Todesfälle auf eine Blutvergiftung zurück. Am 10. März kommen deshalb in Jena Vertreter der Vereinten Nationen, der Weltgesundheitsorganisation WHO, des Robert-Koch-Institutes und Sepsis-Experten aus der ganzen Welt zusammen, um über gemeinsame Maßnahmen gegen die Erkrankung zu diskutieren. Ziel ist es, die Zahl der vermeidbaren Todesfälle durch Sepsis drastisch zu reduzieren. 

globaler fondsBrüssel. - Die Europäische Kommission wird den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in den Jahren 2017 bis 2019 mit 470 Millionen Euro unterstützen. Das hat der EU-Kommissar für Entwicklungszusammenarbeit, Neven Mimica, am Donnerstag angekündigt. Die entwicklungspolitische Lobbyorganisation ONE forderte die Bundesregierung auf, ihre Beiträge zum Fonds ebenfalls zu erhöhen.

rubBochum. - In vielen Ländern der Welt werden Neugeborene nicht oder nur unzureichend auf Hörstörungen gescreent. Das zeigt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum. Dabei hängt der Erfolg einer Behandlung von einer frühen Diagnose ab. Bleibt diese aus, hat das weitreichende negative Auswirkungen auf das Leben der Kinder. Darauf machen die Wissenschaftler zum Welttag des Hörens am 3. März aufmerksam.

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