Gesundheit

tdh 200Osnabrück. - Anlässlich des Weltgesundheitstages hat das Kinderhilfswerk terre des hommes die Bundesregierung am Donnerstag aufgefordert, Flüchtlingskindern die volle medizinische Versorgung nicht weiter vorzuenthalten. Geflüchtete Kinder bekommen in den ersten 15 Monaten nur eingeschränkt ärztliche Leistungen. Das hat der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen bereits 2014 in seinen abschließenden Bemerkungen zum Staatenbericht Deutschlands bemängelt.

knhDuisburg. - Die Kindernothilfe hat zum Weltgesundheitstag am Donnerstag größere Anstrengungen im Kampf gegen Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Aids gefordert. Das Hilfswerk spricht sich klar dafür aus, dass alle weltweit 2,6 Millionen von HIV betroffenen Mädchen und Jungen Zugang zu kindgerechten Test- und Behandlungsmöglichkeiten erhalten.

bmzBerlin. - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf einer Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen beschlossen. Die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Entwicklung gemeinsam vorgelegte Strategie wird nun Bundestag und Bundesrat zugeleitet.

dsw

Hannover. - In Entwicklungsländern sterben jedes Jahr rund 1,2 Millionen Menschen an Diabetes. Das sind etwa 80 Prozent aller Diabetes-Todesopfer weltweit. Eine der Ursachen ist der Mangel an funktionierenden Gesundheitssystemen. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Weltgesundheitstags (7. April) aufmerksam gemacht.

cbmBensheim. - Die Prognosen sind deutlich: Die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen steigt und damit auch die Gefahr, aufgrund fehlender oder schlechter Behandlung zu erblinden. Schon heute sind Millionen Menschen bedroht, besonders in Afrika und Asien. Auch vor diesem Hintergrund steht der Weltgesundheitstag am 7. April unter dem Schwerpunktthema Diabetes.

dsw 100Hannover. - Jeden Tag sterben 4.100 Menschen an Tuberkulose – insgesamt 1,5 Millionen Menschen jährlich. Damit ist Tuberkulose (TB) neben Aids die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. Fast alle dieser Todesfälle (95 Prozent) ereignen sich in Entwicklungsländern. 9,6 Millionen Menschen erkranken jährlich an Tuberkulose. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages (24. März) hingewiesen.

Berlin. - Tuberkulose (TB) und HIV sind die weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten mit je über einer Million Todesfälle jährlich. 2014 starben laut Weltgesundheitsorganisation 1,5 Millionen Menschen durch TB, wovon 0,4 Millionen Todesfälle aus einer Koinfektion mit HIV resultierten. Anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages (24. März) haben die zivilgesellschaftlichen Netzwerke von Stop-TB Forum, Aktionsbündnis gegen AIDS und DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe auf einen dramatischen Handlungsbedarf hingewiesen.

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