Gesundheit

whoHannover. - Die weltweite Lebenserwartung ist seit dem Jahr 2000 um fünf Jahre auf 71,4 Jahre gestiegen (Frauen: 73,8 Jahre, Männer: 69,1 Jahre). Wenngleich Afrika bei der Lebenserwartung aufgeholt hat, bleiben erhebliche regionale Unterschiede bestehen: Während eine europäische Frau im Durchschnitt 81 Jahre alt wird (Mann: 75), stirbt eine afrikanische Frau durchschnittlich mit nur 63 Jahren (Mann: 59 Jahre). Das geht aus den World Health Statistics 2016 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

dsw

Hannover. - Kanada richtet am 16. September 2016 die Finanzierungskonferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria aus. Zu der Bekanntgabe am Dienstag hat die Organisation Stiftung Weltbevölkerung die Bundesregierung aufgefordert ihren Beitrag für den Fonds zu erhöhen.

dntds 300London. - Weltweit hat es nie mehr Engagement für die Bekämpfung vernachlässigter Tropenkrankheiten gegeben als gegenwärtig. Das ist das Ergebnis des 4. Fortschrittsberichts des Bündnisses Uniting to Combat NTDs, der am Mittwoch in London veröffentlicht worden ist. Der Bericht informiert über die Fortschritte bei der Bekämpfung von zehn vernachlässigten Tropenkrankheiten, wie zum Beispiel Bilharziose, Elephantiasis, Flussblindheit, Denguefieber oder Lepra und vergleicht die Zahlen mit den Planungen der Roadmap der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der London Declaration.

evb

Bern. - Novartis und die Schweizer Behörden wollten um jeden Preis verhindern, dass das Antikrebsmedikament Glivec von Kolumbiens Gesundheitsministerium als "von öffentlichem Interesse" eingestuft wird. Dessen ungeachtet hat Kolumbien diese Woche angekündigt, eine Zwangslizenz zu erteilen, weshalb die nicht mal halb so teueren Glivec-Generika bald wieder vertrieben werden dürfen - trotz Patentschutz. Die Erklärung von Bern hat dieses starke politische Signal und die dadurch zu erwartende Entlastung des kolumbianischen Staatshaushalts begrüßt.

dsw 100Hannover. - Jeden Tag infizieren sich rund 590.000 Menschen mit Malaria, 1.200 von ihnen sterben daran. Das sind jährlich 438.000 Todesopfer. Besonders betroffen ist Afrika südlich der Sahara: Auf diese Region entfallen rund 90 Prozent aller Malariatodesfälle und - erkrankungen. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung am Freitag anlässlich des Weltmalariatages am 25. April aufmerksam gemacht.

tdh 200Osnabrück. - Anlässlich des Weltgesundheitstages hat das Kinderhilfswerk terre des hommes die Bundesregierung am Donnerstag aufgefordert, Flüchtlingskindern die volle medizinische Versorgung nicht weiter vorzuenthalten. Geflüchtete Kinder bekommen in den ersten 15 Monaten nur eingeschränkt ärztliche Leistungen. Das hat der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen bereits 2014 in seinen abschließenden Bemerkungen zum Staatenbericht Deutschlands bemängelt.

knhDuisburg. - Die Kindernothilfe hat zum Weltgesundheitstag am Donnerstag größere Anstrengungen im Kampf gegen Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Aids gefordert. Das Hilfswerk spricht sich klar dafür aus, dass alle weltweit 2,6 Millionen von HIV betroffenen Mädchen und Jungen Zugang zu kindgerechten Test- und Behandlungsmöglichkeiten erhalten.

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