Fairer Handel

wfto label

Frankfurt. - Die World Fair Trade Organization (WFTO) hat am Freitag auf der Frankfurter Messe "Ambiente" das neue WFTO-Label für faire Unternehmen vorgestellt. Das Label kann auf Produkten von Unternehmen verwendet werden, die in ihrer gesamten Geschäftstätigkeit die Prinzipien des Fairen Handels erfüllen.

fairtrade 100Köln. - Seit der Einführung des Fairtrade-Kakaoprogramms vor zwei Jahren ist der Absatz von fair gehandeltem Kakao deutlich gestiegen. Das hat der Verein TransFair am Montag anlässlich der Internationalen Süßwarenmesse in Köln mitgeteilt. "Durch das Kakaoprogramm erreichen wir erstmals relevante Verkaufsmengen auf dem deutschen Markt. Für 2015 rechnen wir mit insgesamt rund 13.000 Tonnen Fairtrade-Kakao, die für Schokoladenwaren eingekauft wurden", sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von Transfair.

komikoBremen. - Das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) hat jetzt eine Website freigeschaltet, auf der Verbraucherinnen und Verbraucher Infos, Tipps und Anlaufstellen zum Thema nachhaltiger Konsum in Bremen finden können. Unter www.komiko-bremen.de können sich auch Anbieter und Initiativen von nachhaltigen Dienstleistungen präsentieren.

fairknuepft 720

Wuppertal. - Das Projekt "Sweet'n fair" aus der Pfarrei St. Maria - St. Vicelin in Neumünster hat den ersten Preis beim Jugend- und Schulwettbewerb "fairknüpft" gewonnen. Die neun Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren haben einen alten Erdbeerwagen als Verkaufsstand renoviert und verkaufen dort sehr erfolgreich faire Süßigkeiten.

makechocolatefair 2015

Wien. - Vertreter der Kampagne "Make Chocolate Fair!" haben in Brüssel 122.826 Unterschriften für faire Schokolade an den Dachverband der Europäischen Süßwarenindustrie (CAOBISCO) überreicht. Mit im Gepäck hatten sie zwei zentrale Forderungen: Zum einen sollen Schokoladenunternehmen Untersuchungen anstellen, wie hoch der Preis für Kakaobohnen sein muss, und welche Maßnahmen nötig sind, um den Kakaobäuerinnen und -bauern ein existenzsicherndes Einkommen über der Armutsgrenze zu ermöglichen. Zum anderen sollen Schokoladenunternehmen in Europa Kakaobohnen ab 2020 ausschließlich aus zertifizierten und extern kontrollierten Kakaoanbau beziehen.

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