Armutsbekämpfung

savethechildrenBerlin. - 400 Millionen Kinder sind weltweit von Diskriminierung betroffen und leben in extremer Armut. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Report "Every Last Child" von Save the Children hervor. Gerade die besonders benachteiligten Mädchen und Jungen profitieren demnach am wenigsten von den Fortschritten in der Armutsbekämpfung.

oneBerlin. - Zum Weltwirtschaftsforum in Davos hat die entwicklungspolitische Lobby- und Kampagnenorganisation ONE am Dienstag mehr öffentliche und private Investitionen für Ernährung und Gesundheit gefordert. Frauen und Mädchen sind am stärksten von Armut und Hunger betroffen und haben gleichzeitig das größte Potential sie zu beenden. Deswegen müssen sie in den Mittelpunkt aller Bemühungen im Kampf gegen Hunger und für eine bessere globale Gesundheit gestellt werden.

world bankWashington. - Der Klimawandel hindert Menschen bereits daran, sich aus der Armut zu befreien. Ohne eine wirksame Verringerung der Treibhausgas-Emissionen und ohne eine "klima-smarte" Entwicklung könnten weitere 100 Millionen Menschen bis zum Jahr 2030 in Armut gestürzt werden, warnt ein jetzt veröffentlichter Weltbank-Bericht.

weltbank logo 400Washington. - Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, wird wahrscheinlich noch in diesem Jahr auf unter zehn Prozent der Weltbevölkerung fallen. Das hat die Weltbank am Montag in Washington prognostiziert. Die Weltbank zeigt sich zuversichtlich gegenüber dem Ziel, bis 2030 extreme Armut abzuschaffen.

Nachhaltige Entwicklungziele der UNO

New York. - Die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich in New York auf einen Entwurf für den Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Der Aktionsplan sieht die Beseitigung von Hunger und Armut weltweit bis zum Jahr 2030 vor und soll auf einem UN-Gipfel im September in New York beschlossen werden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon lobte die Mitgliedsstaaten für das Zustandekommen der "Agenda für nachhaltige Entwicklung".

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