Medien und Entwicklung

rog logoBerlin. - 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste stehen auf der neuen Liste der "Feinde der Pressefreiheit", die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Mittwoch veröffentlicht hat. Sie verkörpern nach Auffassung der Hilfsorganisation in besonders drastischer Weise die rücksichtslose Unterdrückung der Pressefreiheit durch Zensur, willkürliche Verhaftungen, Folter und Mord.

rog logoBerlin. - Gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem PEN-Zentrum Deutschland hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die Kampagne "Für das Wort und die Freiheit #FreeWordsTurkey" gestartet. Seit dem Putschversuch vor sechs Wochen würden regierungskritische Autoren, Journalisten, Verleger und andere Medien- und Kulturschaffende in der Türkei massiv drangsaliert und verfolgt, begründete ROG die Aktion. Mindestens 60 Journalisten und Autoren seien verhaftet und mehr als 130 Medienhäuser geschlossen worden, darunter 45 Zeitungen, 29 Buchverlage und 15 Magazine.

rog logoBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die türkischen Behörden aufgefordert, den Putschversuch vom Wochenende nicht als Vorwand zur Schließung kritischer Medien zu missbrauchen. In den vergangenen 48 Stunden habe die Aufsichtsbehörde für Telekommunikation (TIB) auf Bitten des Büros des Ministerpräsidenten mehr als ein Dutzend Nachrichtenwebseiten gesperrt, berichtete ROG.

rog logoTunis. - Die tunesische Medienlandschaft ist heute zwar vielfältiger als vor dem Sturz von Diktator Ben Ali, auf dem Fernsehmarkt suchen die Besitzer der wichtigsten Sender aber erneut die Nähe der politischen Machthaber. Die intransparente Finanzierung vieler Medien und das Fehlen verlässlicher Zahlen zur Reichweite behindern eine effektive Kontrolle der Konzentration im Mediensektor. Das sind die Ergebnisse des Media Ownership Monitor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Dienstag in Tunis vorgestellt hat.

rog logo neuBerlin. - "Ernüchterung nach dem Euromaidan" heißt der neue Bericht über die Lage von Journalisten und Medien in der Ukraine, den Reporter ohne Grenzen (ROG) am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Er beschreibt laut ROG die fragile Situation eines Landes, in dem Journalisten frei arbeiten und investigativ berichten könnten, gleichzeitig aber vor immensen Problemen stünden: Die wichtigsten Fernsehsender des Landes gehörten Oligarchen, die ihre Medien im Kampf um wirtschaftliche Macht missbrauchten.

rog logoBerlin. - Zum internationalen Tag der Pressefreiheit hat Reporter ohne Grenzen die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen aufgerufen, schnellstmöglich einen UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten einzusetzen. In einem Brief an alle UN-Botschafter wirbt die Organisation für einen Mechanismus, um die Staaten endlich wirksam zur Einhaltung ihrer völkerrechtlichen Pflicht zum Schutz von Journalisten vor Gewaltverbrechen anzuhalten. Ziel ist es, endlich die seit Jahren konstant hohen Zahlen getöteter Medienschaffender zu senken.

the bobsBonn. - Zum zwölften Mal zeichnet die Deutsche Welle im Rahmen des Wettbewerbs "The Bobs – Best of Online Activism" international herausragende Online-Aktivisten und -Projekte aus. Die diesjährigen Preisträger kommen aus Bangladesch, Indien, Iran und Deutschland. Die Preise werden im Juni auf dem Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn verliehen.

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