Film

Hotel SaharaBerlin (epo.de). - Das Casablanca des 21. Jahrhunderts ist Nouhadibou, eine kleine Stadt an der mauretanischen Küste. Hier, zwischen Wüste und Meer, im Hotel Sahara, begegnen sich zahllose Flüchtlinge aus den Ländern Subsahara-Afrikas auf dem Weg nach Europa. Doch der Startpunkt der Sehnsucht nach einem besseren Leben erweist sich für viele als Endstation. Beim Versuch, die horrenden Kosten für die lebensgefährliche Mittelmeer-Überfahrt in kleinen Pirogen aufzutreiben, bleiben unzählige Frauen und Männer in Nouhadibou stecken. Die Filmemacherin Bettina Haasen ist den Träumen und Schicksalen nachgegangen. Ihr Dokumentarfilm "Hotel Sahara" hat am 3. August in Berlin Kinostart.

Umweltflüchtlinge. Foto: OxfamBremen (epo.de). - Auf dem Evangelischen Kirchentag in Bremen ist am Freitag der Film "Albtraum im Fischerboot - Afrikas Flüchtlinge und Europas Fischereipolitik" von Klaus Martens und Michael Grytz im Rahmen des 20. Fernsehworkshops Entwicklungspolitik mit dem Sonderpreis des EED "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" ausgezeichnet worden. Der Film themnatisiert die Überfischung der afrikanischen Küstengewässer durch europäische Fangflotten und die oft dadurch ausgelöste Migration nach Europa.
aiBerlin (epo.de). - Amnesty International hat 13 Beiträge für den 5. Marler Fernsehpreis für Menschenrechte nominiert. Darunter sind Dokumentationen, Magazinbeiträge und Spielfilme der Sendeanstalten von ARD, Arte, RTL und ZDF. Insgesamt beteiligten sich vierzehn Sender mit knapp einhundert Beiträgen aus den Jahren 2007 und 2008 am Wettbewerb.
Devi, 8 JahreChennai (epo.de). -  Sie heißen Devi, Manish, Nagavalli und Arjun. Sie leben in den Slums und auf den Straßen von Chennai, der Millionenmetropole in Südindien, arbeiten als Müllsammler, als Schuhputzer, als Bettler. Doch sie sind keine Slumdogs. Sondern Kinder, die eine Chance verdienen. "Jeder von ihnen ist ein Mensch mit Würde", betont Elvira Greiner, Vorsitzende der Andheri-Hilfe Bonn. Hintergrund ist die kontroverse Diskussion, die der mit acht Oscars ausgezeichnete Film „Slumdog Millionaire“ auch in Indien ausgelöst hat. Elvira Greiner hat sie erlebt, ist diesen Kindern begegnet, als sie dort zu den Projekten der Andheri-Hilfe unterwegs war.
ziffBerlin (epo.de). - Mit einem zum zweiten Mal ausgelobten Filmpreis will die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) afrikanische Filmemacher motivieren, sich mit Themen wie HIV/AIDS, Gender, Bildung und Armut auseinanderzusetzen. Der Preis, der gemeinsam mit dem Zanzibar International Film Festival (ZIFF) und Southern Africa Communications for Development (SACOD) ausgeschrieben wird, ist mit 5.000 US-Dollar dotiert und soll den Gewinner in seinem weiteren filmischen Schaffen unterstützen.
epizBerlin (epo.de). - Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte wird der Film "Oury Jalloh" mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie "Amateure" ausgezeichnet.  Das teilte das Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationszentrum (EPIZ) am Montag in Berlin mit. Der semidokumentarische Kurzfilm handelt von dem gleichnamigen Asylbewerber aus Sierra-Leone, der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte. Die Umstände, die zu seinem Tod führten, sind bis heute unklar.

Ilisu-Staudamm

Berlin (epo.de). - Am Tigris in der Türkei (Mesopotamien) soll der Ilisu-Staudamm entstehen. Rund 65.000 Menschen, so befürchten Menschenrechtler und Umweltschützer, würden ihre Heimat verlieren und antike Kulturschätze wie die seit 10.000 Jahren bewohnte Stadt Hasankeyf im Stausee versinken. Die deutsche Regierung hat eine Exportbürgschaft für das Projekt übernommen. Hintergründe des Projektes beleuchtet ein Dokumentarfilm, der am Donnerstag in Berlin deutschlandweit an den Start geht. 

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