Artenschutz

buckelwal_wwfBerlin. - Die Internationale Walfangkommission (IWC) trifft sich vom 11. bis 14. Juli zu ihrer 63. Jahrestagung auf der englischen Kanalinsel Jersey. Neben der generellen Zukunft des Walfangs steht bei der Tagung vor allem die Forderung nach mehr Transparenz auf der Tagesordnung. Einen entsprechenenden Reformvorschlag hat England in die Kommission eingebracht.
wwf_souvenir_80Frankfurt. - Zum Ferienbeginn haben der deutsche Zoll und die Umweltorganisation WWF davor gewarnt, illegale Souvenirs von bedrohten Tier- oder Pflanzenarten aus dem Urlaub mit nach Hause zu bringen. Instrumente aus Schildkrötenpanzer, lebende Pfeilgiftfrösche, Elfenbein-Schnitzereien oder eingelegte Schlangen gehören nicht als Mitbringsel in den Koffer. Damit Urlauber nicht zum falschen Souvenir greifen, hat der WWF einen Ratgeber im Hosentaschen-Format aufgelegt.
wwf_150Berlin. - In den vergangenen zehn Jahren sind auf der Insel Neuguinea mehr als tausend bisher unbekannte Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Dazu gehören nach einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisation WWF zwölf Säugetiere, 43 Reptilien, 134 Frösche, über 100 Orchideen und nicht weniger als sieben verschiedene, unterschiedlich gefärbte Regenbogenfischarten.
wwf_150Frankfurt. - Auf Madagaskar sind mehrere Hundert neue Tier-und Pflanzenarten entdeckt worden. Der WWF-Report "Schatzinsel: Neue Artenvielfalt in Madagaskar" listet jetzt 615 neue Tier- und Pflanzenarten auf, die zwischen 1999 und 2010 entdeckt wurden: 385 Pflanzen, 42 Wirbellose, 17 Fische, 69 Amphibien und sogar 41 neue Säugetierarten.
pro_wildlifeMünchen. - Der als "Heuschrecke" bekannt gewordene US-Investor Blackstone plant in Kamerun riesige Palmöl-Plantagen und will dafür Regenwald roden. Vom Kahlschlag bedroht ist ein Gebiet im Südwesten Kameruns mit besonders hoher Artenvielfalt. Die Artenschutz-Organisation Pro Wildlife ist entsetzt, denn stark bedrohten Tierarten wie Drill, Schimpansen und Waldelefanten würde damit wertvoller Lebensraum geraubt.
wwf_150Berlin. - In Nepal kann der Artenschutz einen wichtigen Erfolg vorweisen. Wie die Umweltorganisation WWF am Freitag berichtete, hat sich nach den Ergebnissen einer Bestandszählung die Zahl der bedrohten Panzernashörner in den vergangenen drei Jahren um 99 Exemplare auf heute 534 Tiere erhöht. Das größte Vorkommen mit rund 500 Panzernashörnern verzeichnet der Chitwan Nationalpark im Grenzgebiet zwischen Nepal und Indien.
nabuBonga. - Gemeinsam mit dem Staatspräsidenten Girma Wolde Giorgis, äthiopischen Ministern und weiteren hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft hat der NABU am Dienstag in Bonga eines der ersten UNESCO Biosphärenreservate Äthiopiens eingeweiht. Das Kafa Biosphärenreservat in der Ursprungsregion des Arabica-Kaffees ist mit rund 760.000 Hektar etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein und zu einem Großteil mit Bergnebelwäldern bedeckt, die wilden Kaffee beherbergen.
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